Anbau für Bossow-Haus wird im Februar fertig

Fünf-Millionen-Euro-Projekt

Der Ersatz-Neubau des Bossow-Hauses am Lühlerheim soll im Februar 2016 laut Geschäftsführer Theo Lemken fertig werden. Am Freitag wurde Richtfest gefeiert.

SCHERMBECK

, 17.04.2015, 17:06 Uhr / Lesedauer: 1 min

40 Wohnplätze (Einzelzimmer mit jeweils eigener Dusche) werden ab kommendem Jahr für alte und pflegebedürftige Menschen in dem neuen Gebäude angeboten. Doch am Freitag, 17.4., schwebte zunächst mal der Richtkranz über dem dreigeschossigen Gebäude, als Zimmermeister Dirk Moschüring aus Hamminkeln seinen Richtspruch aufsagte, ein Pinnchen mit Korn leerte und es dann an der Hauswand mit dem Hammer zertrümmerte.

Musterzimmer

Die 80 geladenen Gäste sowie Bossow-Haus-Bewohner und Mitarbeiter der Evangelischen Stiftung Lühlerheim konnten anschließend einen Blick in das neue Gebäude werfen. „Ein Musterzimmer haben wir eingerichtet – so, wie es aussehen könnte. Da muss man aber noch sehr viel Fantasie mitbringen“, sagte die Vorsitzende der Stiftung, Elke Landes, mit einem Augenzwinkern. In der Tat: Viel mehr als ein Bett und ein Nachttisch waren tatsächlich nicht zu sehen – das Gebäude befindet sich schließlich auch erst im Rohbau-Zustand.

Familiäres Umfeld

In sechs Wohngemeinschaften soll ab kommendem Jahr im neuen Anbau des Bossow-Hauses ein familiäres Umfeld geschaffen werden. Drei Wohngemeinschaften werden speziell auch die Bedürfnisse von demenz-erkrankten Menschen erfüllen, sagte Landers. In dem Fünf-Millionen-Euro-Projekt, mit dem die Gesamtzahl der Plätze für ältere und pflegebedürftige Menschen am Lühlerheim auf 65 steigt, sah Landers, „die Investition, mit der die Zukunft der Stiftung gesichert werden kann.“