Auch der Kreis Wesel setzt auf Schnelltests vor dem Einkaufsbummel

Coronavirus

Auch der Kreis Wesel hat sich trotz steigender Zahlen und einer Inzidenz von 122,8 dazu entschlossen, das Einkaufen mit einem tagesaktuellen negativen Schnelltest zu erlauben.

Schermbeck

, 28.03.2021, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Erst zum Schnelltest, dann zum Shoppen: Das soll ab Montag auch im Kreis Wesel gehen.

Erst zum Schnelltest, dann zum Shoppen: Das soll ab Montag auch im Kreis Wesel gehen. © dpa

Schon am Montag (29. März) tritt im Kreis Wesel eine Allgemeinverfügung in Kraft, die die Stadt am Wochenende mit dem Land abgestimmt hat und die es den Bürgern erlaubt, mit einem aktuellen negativen Testergebnis shoppen oder ins Museum zu gehen.

Offiziell lautet die Regel: Die Nutzung von Angeboten nach § 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 bis 8 CoronaSchVO (das betrifft unter anderem den Einzelhandel, Baumärkte, Handwerksleistungen, Zoologische Gärten, Bibliotheken und Museen) ist abhängig von einem tagesaktuellen bestätigten negativen Ergebnis eines Schnell- oder Selbsttests nach § 4 Abs. 4 der CoronaSchVO.

Medizinische Masken auch bei Autofahrten

Weiter teilt der Kreis mit: „Bei der gemeinsamen Nutzung von Kraftfahrzeugen durch Personen aus verschiedenen Hausständen besteht für alle Personen die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske - das gilt auch für den Fahrer.“

Die vom Land vorgegebenen schärferen Regelungen zur Kontaktbeschränkung bleiben unberührt.

Damit kann unter anderem der Einzelhandel weiterhin für negativ getestete Personen geöffnet bleiben. Durch die Allgemeinverfügung will der Kreis Wesel den betroffenen Stellen bereits ab Montag einen verlässlichen und verantwortungsbewussten Weiterbetrieb ermöglichen.

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