Autofahrer mussten bei Radfahrprüfung belehrt werden

Gesamtschule Schermbeck

Eine Radfahrprüfung unter verschärften Bedingungen haben am Freitagmorgen Sechstklässler der Gesamtschule Schermbeck absolviert. Viele Autofahrer machten es ihnen nicht leicht.

Schermbeck

, 07.07.2017 / Lesedauer: 2 min
Autofahrer mussten bei Radfahrprüfung belehrt werden

Bei der Radfahrprüfung hatten die Sechstklässler der Gesamtschule am Freitagmorgen teilweise Schwierigkeiten, in der Mittelstraße nach links in den Pöttekamp abzubiegen. Auch, weil viele Autofahrer sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielten.

„Ich hatte kaum noch Zeit, mich um die Kinder zu kümmern“, sagte Polizeihauptkommissar Arno Heinemann nach der Prüfung auf Nachfrage unserer Zeitung. Er hatte sich am Kreisverkehr der Freudenbergstraße positioniert und bekam es dort mit Autofahrern zu tun, die scheinbar dachten, dass die Absperrungen für Kilian für sie nicht gelten. „Da stehen eindeutige Schilder, etwa das Verbot für Kraftfahrzeuge. Aber einige Autofahrer haben die Absperrbaken weggeschoben, sind durchgefahren und haben sie anschließend wieder hingestellt.“

Belehrende Gespräche

Einige Schausteller seien auf der Straße beim Aufbau gewesen und viele Autofahrer verbotenerweise zwischen ihnen durchgefahren. Viele „belehrende Gespräche“ habe er geführt, sagt Heinemann diplomatisch. „Herr Heinemann musste den Autofahrern die Welt erklären“, sagt Schulleiter Norbert Hohmann.

Autofahrer zu schnell unterwegs

Auch auf der Mittelstraße hatten die Kinder teilweise Schwierigkeiten, nach links in den Pöttekamp abzubiegen, da viele Autofahrer sich im Berufsverkehr nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung (20 km/h) hielten. Heinemann: „Wir setzen den Kurs immer extra so, dass die Kinder oft links abbiegen müssen.“ So wolle man richtiges Verhalten automatisieren. Links-Abbiegen sei eine der Hauptunfallursachen, so Heinemann: „Rechts abbiegen kann jeder.“ber

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