Mädchen angefahren: Bauausschuss berät über Beleuchtung auf Hallenbad-Parkplatz

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Bei einem Unfall am Schermbecker Hallenbad wurde ein kleines Mädchen angefahren. Die Beleuchtung in dem Bereich ist deshalb bald Thema im Bauausschuss.

Schermbeck

, 25.02.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Bauausschuss berät in seiner nächsten Sitzung am 4. März über die Beleuchtung des Parkplatzes am Hallenbad. Vorausgegangen war ein entsprechender Antrag der CDU-Ratsfraktion auf Prüfung der Beleuchtung des Parkplatzes.

Hintergrund ist ein Unfall vom Januar. Damals war gegen 18 Uhr ein kleines Mädchen angefahren worden. Der Unfallverursacher parkte laut Polizeiangaben auf dem Kundenparkplatz des benachbarten Dicounters Netto.

Der Discounter hat auf seinem Parkplatz eigentlich eine eigene Beleuchtung installiert - außer an der Nordseite der Filiale, wo der Unfall passierte. Dieser Bereich wird von Laternen des Hallenbad-Parkplatzes mitbeleuchtet.

Der Unfallfahrer parkte an der Nordseite des Netto-Gebäudes.

Der Unfallfahrer parkte an der Nordseite des Netto-Gebäudes. © Robert Wojtasik

Der Unfallfahrer sagte seinerzeit gegenüber der Polizei aus, nach dem Einkauf in Gedanken vertieft gewesen zu sein. Er habe das Automatikgetriebe seines Autos auf „D“ für Drive gestellt, den Fuß von der Bremse genommen und übersehen, dass eine Mutter mit Kind seinen Weg kreuzte. Das Mädchen wurde von dem Auto am Bein getroffen. Nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus konnte es wieder nach Hause.

Stadtverwaltung und innogy haben Beleuchtung geprüft

Die Stadtverwaltung hat die Beleuchtung am Hallenbad inzwischen geprüft und ist zu dem Ergebnis gekommen, das „in der Mitte der Parkstreifen eine bessere Ausleuchtung wünschenswert“ sei.

Auch Mitarbeiter von innogy/Westnetz waren bei dem Ortstermin dabei. Der Versorger empfahl anschließend, zunächst testweise eine vorhandene Leuchte gegen eine sogenannte „Rundumleuchte“ auszutauschen. Sollte die sich bewähren und den mittleren Bereich der Parkflächen deutlich besser ausleuchten, wären auch die übrigen drei Leuchten auszuwechseln.

Der Fachbereich Bauverwaltung spricht sich dafür aus, diesen sukzessiven Lösungsansatz zu realisieren. „Aufgrund der vorhandenen Bäume wären zwei komplett neue Leuchten teurer und aufwendiger“, heißt es in der entsprechenden Vorlage für den Bauausschuss.

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