Begeisternde Tabaluga-Aufführung der Gesamtschule

188 Schüler zeigten ihr Können

Zeit kann man vergeuden, aber nicht aufsparen. Genutzt hat die Gesamtschule Schermbeck die 25 Jahre allemal. Denn zum 25. Geburtstag am Freitag (13.) hieß es zum zehnten Mal: Vorhang auf! Und das für 188 Schüler, so viele wie noch nie: Tabaluga 2.5.

Schermbeck

, 15.06.2014, 17:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Begeisternde Tabaluga-Aufführung der Gesamtschule

Tabaluga (Sophia Lastowka) gesteht Eisprinzessin Lilli (Katharina Schriefers) seine Liebe.

Das Musical lässt in sechs ausverkauften Aufführungen die Zuschauer über Glück, Liebe und das Erwachsenwerden grübeln, das auch in der Menschenwelt immer mehr verloren geht. "Kleine Drachen wollen eigene Wege gehen!", singt Tabaluga (Sophia Lastowka) gerade noch in sein Mikro. Im nächsten Moment macht das grüne Tierchen sich mit seinem Freund, dem Magier (Ivana Eisenhuth), auf eine Reise durch das Drachenland, auf der Suche nach dem Feuer des Lebens. Doch dies erweist sich als schwierige Mission, denn Arktos (Julia Mohan), der Herrscher über die Kälte, setzt alles daran, den kleinen Drachen aus dem Weg zu schaffen. Der grimmige Schneemann hat Tabalugas Liebe Lilli (Katharina Schriefers) in seiner Eiswelt gefangen und gibt sie ihm nur zurück, wenn er ein Würfelspiel gewinnt.   

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Tabaluga 2.5

Das Musical Tabaluga 2.5 der Gesamtschule Schernbeck ließ in sechs ausverkauften Aufführungen die Zuschauer über Glück, Liebe und dem Erwachsenwerden grübeln, das auch in der Menschenwelt immer mehr verloren geht.
13.06.2014
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Tabaluga (Sophia Lastowka) gesteht Eisprinzessin Lilli (Katharina Schriefers) seine Liebe.© Foto: Lenja Hülsmann
© Foto: Lenja Hülsmann
© Foto: Lenja Hülsmann
Schlagworte Dorsten, Schermbeck

So spielt der Drache um sein Leben, Feuer und Herz und gewinnt - mit der Hilfe des Magiers. "Es ist einfach toll, es den Kindern zu ermöglichen, auf dieser Bühne zu stehen. Sie gewinnen ein Selbstbewusstsein, wie nirgendwo sonst in ihrer Schulzeit", strahlt Peter Apfelbeck, der sein letztes Musical vor dem Ruhestand zufrieden in die Premiere einleitet.Was ist überhaupt Glück "Ich wäre auch manchmal gerne wieder ein Kind", gibt er grinsend zu. Nach einer Pause, in der die Stufe 12 die Zuschauer mit Essen und Trinken versorgt, spielt die Bläserklasse 6b Tabaluga ein Ständchen zum siebten, in Menschenjahren zum 700. Geburtstag. "Viel Glück!", wünscht man da oft. Aber was ist das eigentlich? "Ein Sechser im Lotto? "Glück gibt es nicht", ist sich hingegen Arktos sicher, woraufhin Tabaluga um sein Drachenfeuer mit ihm wettet, dass es dieses Glück doch gibt. Seine Geschenke verschenkt er weiter: Das Gold bekommen die Bienen, die kostbaren Goldkugeln der kranke Bach.Tosender Applaus "Das verschenkte Glück kommt zu dir zurück", erklärt das Glück (Laetitia Stengel) dem Drachen. Nur die Zeit kann man nicht zurück geben, deswegen ist sie auch so kostbar. Tobender Applaus und Zugabe-Rufe: Erleichterung im Orchster, Chor, unter den Schauspielern und Tänzern und nicht zu vergessen unter den 48 Lehrern und Eltern, die ein Jahr fleißig mitgewirkt haben. Ein großer Dank geht auch an die Volksbank, den Tanzverein Grün-Weiß und an die Regisseurin Julia Nikolajczyk. Zum 25. Geburtstag bekommt auch die Gesamtschule Schermbeck ein Geschenk: Einen neuen Vorhang, den nicht irgendjemand organisiert hat, sondern Melanie Hiziroglu, die 1995 in der Aula der GSS zum ersten Mal den Tabaluga spielte - Melanie Hiziroglu. Da fragt man sich doch: Wo sind diese 25 Jahre hin? Zurück bekommt man sie nicht, vergessen wird sie aber niemand.

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