Behinderte ärgern sich über weite Wege

Hallennutzungszeiten

Verärgert über eine Änderung bei den Hallennutzungszeiten ist die Behindertensport-Gemeinschaft. Deren Mitglieder können seit den Herbstferien nur noch in Gahlen trainieren - für viele ein zu hoher Aufwand.

SCHERMBECK

von Von Helmut Scheffler

, 02.01.2014, 17:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Behinderte ärgern sich über weite Wege

Die BSG-Vereinsmeister des Jahres 2013 wurden vom Vorsitzenden Klaus Roth (hinten, 2.v.r.) in der Gaststätte Overkämping geehrt. Maria Köther, Nadja Dostlebe (sitzend v.l.), Kurt Weisner, Wolfgang Albrecht (hinten v.l.) und Ewald Bienbeck (hinten r.).

Am 11. Januar 2013 wurde seitens der Gemeinde der BSG die Nutzung der Turnhalle der Maximilian-Kolbe-Schule gestrichen. Seitdem trainierte die BSG mittwochs zwischen 20.30 und 22 Uhr in der Dreifachturnhalle. Da dort nur ein Drittel der Halle genutzt werden konnte, war die Resonanz gering.

Ab den Herbstferien 2013 wurde den Behinderten die Turnhalle des TuS Gahlen zugewiesen – die Teilnehmerzahl schrumpfte auf etwa ein Viertel zusammen. Nadja Dostlebe, Mitglied der BSG: „Ich möchte den Bürgermeister einmal einladen, mit uns in der Dunkelheit mit dem Fahrrad nach Gahlen zu fahren.“ Sie kritisiert, dass ausgerechnet Menschen mit Behinderungen ins zweieinhalb Kilometer entfernte Gahlen vertrieben würden. Die BSG hofft darauf, dass ihr die Übungszeit in der Turnhalle der Maximilian-Kolbe-Schule wieder zugestanden wird.

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