Die Ausweisung von Wohnbau-Gebieten wie an der Stockbreede dürfte dafür gesorgt haben, dass Raesfelds Einwohnerzahlen schneller wachsen als in Schermbeck. © Bludau (A)
Einwohnerzahlen

Bevölkerung entwickelt sich in Schermbeck und Raesfeld gegensätzlich

Die Einwohnerzahlen zum 30. Juni 2021 hat das Statistische Landesamt Information und Technik vorgelegt. Unterschiedliche Entwicklungen gab es demnach in Schermbeck und Raesfeld.

Sowohl der Kreis Wesel als auch der Kreis Borken haben bei den Einwohnerzahlen im ersten Halbjahr 2021 zugelegt. Im Kreis Wesel wohnten am 30. Juni 2021 460.401 Menschen, 288 mehr als am 31. Dezember 2020. Im Kreis Borken waren es mit 372.907 Menschen sogar 1.009 Menschen mehr als noch ein halbes Jahr zuvor.

Schaut man in die Zahlen der einzelnen Kommunen, sieht man, dass Raesfeld weiteren Zuwachs hatte. 11.578 Raesfelder Bürgerinnen und Bürger wurden zum 30. Juni 2021 gezählt. Das sind 63 mehr als ein halbes Jahr zuvor. In Schermbeck waren es hingegen mit 13.487 insgesamt 54 Menschen weniger als ein halbes Jahr zuvor.

Raesfeld wächst schneller als Schermbeck

Schaut man auf die langfristige Entwicklung, fällt auf, dass Raesfeld schneller wächst als Schermbeck. In Schermbeck kamen seit dem 31. Dezember 2011 (13.376) „nur“ 111 elf neue Bürgerinnen und Bürger hinzu (Stand: 30. Juni 2021). In Raesfeld waren es im selben Zeitraum 472.

Ein interessanter Unterschied findet sich auch beim Frauenanteil. Während zum 30. Juli 2021 mit 6847 Schermbeckerinnen die Frauen deutlich in der Mehrzahl waren gegenüber den Männern (6.640), ist es in Raesfeld genau umgekehrt. Dort kommen auf 5.741 Raesfelderinnen 5.837 Raesfelder.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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Berthold Fehmer