"Bürger für Bürger" will mehr Kontrollen auf der Mittelstraße

Ständig verstopft

Ein feststeckender LKW mit Tieflader hat am Freitagmittag für ein kleines Verkehrschaos auf der Mittelstraße gesorgt. Für den Fraktionsvorsitzenden der "Bürger für Bürger", Klaus Roth, ein Grund, sich erneut mit der Verkehrsführung an dieser Stelle zu beschäftigen.

SCHERMBECK

von Von Berthold Fehmer

, 03.05.2011, 16:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nicht selten ist die Mittelstraße völlig verstopft.

Nicht selten ist die Mittelstraße völlig verstopft.

An den Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter hat Roth deshalb einige Fragen gerichtet. Warum etwa die Einhaltung der Verkehrsvorschriften durch Polizei und Ordnungsamt nicht konsequent überwacht werde? Ob die Beschilderung an der B 58 verbessert werden könne, um den Durchgangsverkehr über den Freudenberg und Borken abzulenken? Oder welchen Einfluss die Gemeinde Schermbeck habe, die Mittelstraße aus dem GPS-System auszuschließen?

Letzteres habe man vor Jahren in die Wege geleitet, so Ordnungsamtsleiter Gerd Abelt. Die beiden führenden Kartenhersteller wurden angeschrieben und über die Situation auf der Mittelstraße informiert. Abelt: „Es gibt spezielle Navigationssysteme für LKW. Die Frage ist: Setzen auch alle Fuhrunternehmen diese ein?“ Die Beschilderung an der B 58 sei bereits vor Jahren ergänzt worden. Und für die Überwachung des fließenden Verkehrs sei die Polizei zuständig. „Der Großteil des Schwerverkehrs – darüber müssen wir uns keine Illusionen machen – rauscht an Schermbeck vorbei“, sagt Abelt. Einen hundertprozentigen Schutz gegen Vorkommnisse wie am Freitag gebe es nicht. „Wenn so etwas permanent geschehen würde, wäre das ein anderes Thema.“ 2008 wurde die Überarbeitung des Gemeindeentwicklungsplans vom Rat verabschiedet, die drei vorgeschlagenen Varianten für die Mittelstraße hatte der Rat allerdings damals abgelehnt.

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