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CDU beschäftigte sich mit Flüchtlings-Situation

Versammlung

Mit der Situation der Flüchtlinge in der Gemeinde Schermbeck beschäftigte sich die CDU bei ihrer Versammlung am Montagabend in der Gastwirtschaft Overkämping.

Schermbeck

, 04.11.2015 / Lesedauer: 2 min
CDU beschäftigte sich mit Flüchtlings-Situation

Michael van Meerbeck referierte zur Flüchtlings-Situation in Schermbeck.

Michael van Meerbeck als Direktor des Caritas-Verbandes Dinslaken-Wesel erläuterte die Chancen, die sich angesichts des demografischen Wandels durch die Aufnahme junger Flüchtlinge ergeben. Den „Rübennasen in Erfurt“ gab van Meerbeck mit auf den Weg, den Untergang des Abendlandes nicht in der Aufnahme von Flüchtlingen mit deren Kultur zu sehen, sondern in der Aufgabe von Werten des christlichen Abendlandes durch das eigene unchristliche Handeln. „Was uns vereint, ist unsere christliche Auffassung“, versicherte Bürgermeister Mike Rexforth dem Caritas-Direktor. Es sei richtig gewesen, sich professionelle Hilfe zu nehmen, freute sich Rexforth über die Entscheidung der Ratsmehrheit in einer Zeit, als einige im Rat das als „Quatsch“ bezeichnet hätten.

Überraschung angekündigt

Die 3,3 Millionen Euro, die im Zuge des Nachtragshaushalt vorsorglich ausgewiesen wurden, verteidigte Rexforth als Notwendigkeit, um zeitnah handeln zu können. Es sei zu erwarten, dass bis Jahresende 340 Flüchtlinge in Schermbeck leben. „Wir sind darauf vorbereitet“, so Rexforth und ergänzte ohne nähere Erläuterungen: „Es wird die eine oder andere Entscheidung überraschen.“ Um die Integration von Flüchtlingen zu forcieren, wurde ein VHS-Kurs für Deutschunterricht eingerichtet. Ein zweiter Kurs für 25 bis 30 Flüchtlinge sei im Aufbau. Gesucht werden noch Dozenten. Verärgert zeigte sich Rexforth, als er die Zahlungsmoral des Landes NRW beschrieb. Es weigere sich, die Gelder des Bundes zu 100 Prozent zeitnah an die Kommunen weiterzugeben. „Das Land lässt uns im Stich.“ 

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