Chor "da capo" wird 30 Jahre alt

Konzert

Anlässlich seines 30-jährigen Bestehens veranstaltet der von Josef Breuer geleitete Chor „da capo“ am Sonntag (15. Oktober) ab 17 Uhr ein Konzert in der Ludgeruskirche. Der Eintritt ist frei.

Schermbeck

, 12.10.2017 / Lesedauer: 2 min
Chor "da capo" wird 30 Jahre alt

Der Chor "da capo"

Auf dem Programm stehen nicht nur kirchliche Lieder, sondern auch solche, die sich mit der Natur befassen, sowie Stücke aus dem weltlichen Repertoire des Chores. Die Sänger werden von Querflötistin Maria Tenk und Chorleiter Josef Breuer am Klavier unterstützt. Jana Ridder und Finn Jungenkrüger tragen als Poetry Slammer selbstgeschriebene Texte vor. Der Chor wurde 1987 als Jugendchor in St. Ludgerus gegründet. Innerhalb kürzester Zeit verstand es Breuer, die Jugend um sich zu scharen. Im Oktober 1987 waren etwa 20 jugendliche Teilnehmer bereit, an der musikalischen Gestaltung von Gottesdiensten teilzunehmen.

Umbenennung

Mitte der 1990er-Jahre gab es eine Teilnehmerflaute. Die Gründungsmitglieder fühlten sich nicht mehr so recht jugendlich. Die meisten waren älter als 25 Jahre. Ein neuer Name wurde gesucht und gefunden. „Da capo“ (= noch einmal) war der passende Name für den Neuanfang. Beim zehnjährigen Bestehen im Oktober 1997 begeisterte der Chor die Besucher in St. Ludgerus mit der Aufführung von Alan Wilsons Rockmesse „Mass of Regeneration“. Zwei Jahre später bestand der Chor bereits aus 34 Mitgliedern.

Ostern 2006 gestaltete der Chor „da capo“ den Festtagsgottesdienst mit Thomas Gabriels „Mainzer Messe“ so brillant, dass Pastor Franz-Gerd Stenneken ins Schwärmen geriet. Ein Hauch von Sacro-Pop wehte im Jahre 2008 durch das Gotteshaus, als der Chor anlässlich seines 20-jährigen Bestehens noch einmal die „Mainzer Messe“ aufführte. Im Verlauf des Kirchenjahres trägt der Chor mehrfach zur musikalischen Gestaltung von Gottesdiensten bei. Beim Pfarrfest tritt der Chor ebenso auf wie beim „Marktplatz der Hilfe“. Auch die Geselligkeit kommt bei den 30 Chormitgliedern nicht zu kurz. Höhepunkte waren Chorfahrten nach Hamburg, Köln, Amsterdam, Brüssel, Trier, Bremen und Schweden.

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