Coronavirus: „Schermbeck Deals“ will Händlern und Bürgern helfen

Coronavirus

Das Coronavirus sorgt derzeit dafür, dass viele Geschäfte geschlossen sind. Für Händler und Bürger bedeutet das eine schwierige Situation. Das Portal „Schermbeck Deals“ soll jetzt helfen.

Schermbeck

, 27.03.2020, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rainer Schmidt, Inhaber der Internetagentur "creadorado", bei der Vorstellung von "Schermbeck Deals" im Jahr 2017. Das Portal soll nun Einzelhändlern und Bürgern durch die Coronavirus-Zeit helfen.

Rainer Schmidt, Inhaber der Internetagentur „creadorado", bei der Vorstellung von „Schermbeck Deals" im Jahr 2017. Das Portal soll nun Einzelhändlern und Bürgern durch die Coronavirus-Zeit helfen. © Berthold Fehmer (A)

Das Portal „Schermbeck Deals“ wurde 2017 mit vielen Hoffnungen gestartet: Ein virtuelles Schaufenster für Schermbecker Betriebe sollte es werden. Gewerbetreibende sollten dort gegen eine monatliche Gebühr Produkte und Dienstleistungen anbieten können - abholen oder nutzen sollten die Kunden dies aber vor Ort. Ausdrücklich kein Online-Shop solle das Portal schermbeck-deals.de sein, so die Organisatoren damals.

In jetzigen Zeiten ist ein Umdenken im Gang. Die Beiträge für die Teilnahme von Händlern wolle man für drei Monate aussetzen, sagt Bürgermeister Mike Rexforth, der auch darauf hinweist, dass die beteiligten Betriebe ihre Waren auch liefern. Die jetzige Situation zeige vielen Händlern gerade, „dass der stationäre Verkauf nicht das Allheilmittel ist“, sagt Rexforth.

Immer noch zu viele Leute in den Geschäften

Übrigens: Selbst jetzt, wo fast nur noch Lebensmittelgeschäfte geöffnet haben, sind Rexforth noch zu viele Menschen unterwegs. Paare oder Eltern mit Kindern sehe man einkaufen - dies bewirke, dass „die schon engen Wege in den Supermärkten zusätzlich künstlich verengt werden“. Möglichst als Einzelpersonen sollten die Bürger einkaufen, so der Bürgermeister. „Mir ist bewusst, dass sich dies nicht immer sicherstellen lässt.“

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