Deals im virtuellen Schaufenster

Neues Online-Portal

"Schermbeck Deals": So lautet der Name eines Online-Portals, das ab 1. November Schermbecker Gewerbetreibenden erlaubt, Produkte und Dienstleistungen einzustellen. Rund 70 Geschäftsleute ließen sich am Donnerstag das Konzept erklären und hatten Verbesserungsvorschläge.

Schermbeck

, 21.09.2017 / Lesedauer: 2 min
Deals im virtuellen Schaufenster

Rainer Schmidt, Inhaber der Internetagentur "creadorado" und Beisitzer des Marketinvereins "Wir sind Schermbeck" erklärte am Donnerstag in der Gaststätte Overkämping die geplante Seite "Schermbeck Deals", auf der Gewerbetreibende Produkte und Dienstleistungen ab 1. November anbieten können.

Der Marketingverein „Wir sind Schermbeck“, die Werbegemeinschaft und die Gemeinde Schermbeck haben am Portal gearbeitet. „Das, was wir jetzt vorhaben, kriegen wir aber nur alle gemeinsam gestemmt“, kündigte Jens Ostermann-Schelleckes, Vorsitzender von „Wir sind Schermbeck“, in der Gaststätte Overkämping an. 

Virtuelles Schaufenster

"Schermbeck Deals" soll ein virtuelles Schaufenster werden, wo nur Schermbecker Gewerbetreibende unbegrenzt Produkte und Dienstleistungen anbieten können. Ausdrücklich kein Online-Shop soll das Portal sein. Kunden können Angebote auf Computer, Tablet oder Smartphone studieren und reservieren. Abholen sollen sie diese aber im Geschäft. Rainer Schmidt von der Schermbecker Agentur „creadorado“ demonstrierte den Aufbau der Seite, und zeigte, wie sie für Anbieter und Kunden funktioniert. Wer dort Produkte oder Dienstleistungen anbieten will, kann ein Beratungsgespräch vereinbaren. Michael Leisten, Beisitzer bei „Wir sind Schermbeck“, zeigte, wie schnell er mit seinem Smartphone einige belegte Schnittchen mit Foto und Beschreibung in das Portal bringen konnte.

Bis Ende März kostenlos

Einen höheren vierstelligen Betrag habe man in das Portal investiert, sagte Ostermann-Schelleckes auf Nachfrage. Bis Ende März soll es für Anbieter gratis sein, dann 15 Euro pro Monat kosten.

Verbesserungsvorschläge

Von den Besuchern wurde das Portal grundsätzlich positiv aufgenommen und mit konstruktiven Hinweisen versehen. Einige hakten nach, warum man keinen echten Online-Shop daraus machen wolle. „Zuhause in Ruhe aussuchen und das Päckchen nach Hause geliefert bekommen – das ist es, was die Leute wollen. Ob es einem gefällt oder nicht“, sagte eine Besucherin. Dann rede man über die Integration von Bezahlsystemen, andere Sicherheitsmechanismen und eine andere Haftung, so Leisten: „Das ist eine ganz andere Baustelle.“ Die vorgestellte Variante sei die erste Ausbaustufe. Im Übrigen könne auch jeder Anbieter auf eigene, bestehende Online-Shops verlinken.   www.schermbeck-deals.de

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