"Die zeigen einem den Stinkefinger"

Ärger über Radfahrer

Josef Latocha ist es leid. Mit seinem Hund und seinem Fahrrad ist er täglich auf dem Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse in Bricht unterwegs – doch mit Mountainbikefahrern macht er dort zunehmend schlechte Erfahrungen.

Schermbeck

, 20.04.2016, 17:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Die zeigen einem den Stinkefinger"

Der Brichter Josef Latocha ärgert sich zusehends über rücksichtslose Mountainbikefahrer auf dem kombinierten Rad- und Fußweg auf der ehemaligen Bahntrasse in Bricht.

Wenn Latocha Bekannte trifft, unterhält er sich mit ihnen auf dem Fuß- und Radweg. Natürlich macht er Platz, wenn Radler kommen, und freut sich, wenn die Radler rücksichtsvoll vorbeiradeln. Immer wieder ärgert er sich aber über Mountainbikefahrer. „Die setzen voraus, dass man in die Sträucher springt“, sagt Josef Latocha und ergänzt: „Dabei sind Fußgänger und Fahrradfahrer hier gleichberechtigt“.

Besonders schlimm sei das Auftreten von Mountainbikefahrern, wenn sie in Gruppen aufträten. „Die pöbeln lautstark herum und zeigen einem dann noch den Stinkefinger“, bedauert Josef Latocha das rücksichtslose Verhalten. Eine Lösung für das Problem sieht Latocha in der konsequenten Anwendung des ersten Paragrafen eins der Straßenverkehrsordnung („Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht“). Dieser Paragraf schütze jeden einzelnen Verkehrsteilnehmer vor Belästigungen und Gefährdungen, so Latocha.   

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