Doris Schiewer nach kurzer schwerer Krankheit verstorben

Langjährige SPD-Fraktionsvorsitzende

Doris Schiewer, langjährige Vorsitzende der Schermbecker SPD-Fraktion, ist tot. Am Montag verstarb sie nach kurzer schwerer Krankheit. „Ihr plötzlicher Tod macht uns traurig, sie wird uns fehlen“, so Michael Fastring für den Vorstand und die Fraktion der SPD.

Schermbeck

, 05.04.2016, 10:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Doris Schiewer wurde 67 Jahre alt. Sie hinterlässt ihren Mann, zwei Kinder und ein Enkelkind. Mehr als 22 Jahre war Schiewer Mitglied der SPD, arbeitete ab 1996 als sachkundige Bürgerin mit und war seit 2000 bis zu ihrem Tod Ratsmitglied. 2009 wurde sie zur Fraktionsvorsitzenden gewählt. „Wir verlieren nicht nur eine engagierte Fraktionsvorsitzende, sondern auch einen unersetzbaren Menschen. Unser tiefstes Mitgefühl gilt ihrer Familie und den Angehörigen“, schreiben Vorstand und Fraktion der Schermbecker SPD im Nachruf.

"Politisch viel zu verdanken"

Jörg Juppien, der bis vor kurzem Ortsverbandsvorsitzender war, sagte gestern über seine sechsjährige enge Zusammenarbeit mit der Verstorbenen: „Doris habe ich politisch viel zu verdanken. Sie hat mir geholfen, schnell Einblick in die kommunalpolitischen Gepflogenheiten in Schermbeck zu bekommen.“

Doch nicht nur Parteigenossen reagierten geschockt auf die Nachricht des Todes. Klaus Schetter, Fraktionsvorsitzender der CDU: „Die Mitglieder der Fraktion der CDU Schermbeck haben während ihrer Sitzung am Montagabend mit großer Bestürzung auf den Tod von Doris Schiewer reagiert. Wir verlieren mit Frau Schiewer eine verlässliche, politische Partnerin, die bei all ihren Beiträgen und Handlungen stets den sozialen Gedanken in den Vordergrund stellte.“