Dreifacher Weltmeister im Rettungsschwimmen

Thorsten Sonsmann

Thorsten Sonsmann wurde am Donnerstagnachmittag am Schermbecker Hallenbad von einem kleinen Empfangskomitee begrüßt. Mit acht Medaillen war er von der „Livesaving World Championship 2016“, der Rettungsschwimmer-Weltmeisterschaft, zurückgekehrt.

Schermbeck

, 09.09.2016, 17:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zu den ersten Gratulanten des dreimaligen Weltmeisters Thorsten Sonsmann gehörten am Donnerstag am Schermbecker Hallenbad das WSV-Vorstandsmitglied Friedhelm Kroezemann und der WSV-Ehrenvorsitzende Theo Verhoeven (hinten, v.l.).

Zu den ersten Gratulanten des dreimaligen Weltmeisters Thorsten Sonsmann gehörten am Donnerstag am Schermbecker Hallenbad das WSV-Vorstandsmitglied Friedhelm Kroezemann und der WSV-Ehrenvorsitzende Theo Verhoeven (hinten, v.l.).

Im Rettungsschwimmsport, dem sich der 42-jährige Realschullehrer Thorsten Sonsmann seit Anfang der 1990er-Jahre widmet, hat er bereits einige Erfolge erzielt. Bei den Weltmeisterschaften in den Niederlanden trat Sonsmann mit dem norddeutschen Verein, DLRG Uetersen, an. Mit einigen Mitgliedern dieses Vereins trainiert der Schermbecker seit über zwei Jahrzehnten – zweimal wöchentlich im Schermbecker Hallenbad. „Ich bin froh und dankbar dafür, dass mir der WSV eine Bahn freihält, damit ich die Übungen ungestört durchführen kann“, sagt Sonsmann.

Kinder als Dummie-Ersatz

Den WSV unterstützt er im Gegenzug als Trainer und half, dass das Schermbecker Hallenbad Landesleistungs-Stützpunkt für den Rettungssport werden konnte. Das Training fürs Kajak-Fahren absolvierte Sonsmann auf dem Wesel-Datteln-Kanal und im Urlaub dienten seine Kinder Lasse, Nele und Oskar als Dummie-Ersatz bei Rettungsübungen. Das Training hat sich gelohnt. In der Altersklasse 40 bis 44 schaffte Thorsten Sonsmann acht Medaillen: drei Goldmedaillen, zwei Silbermedaillen und drei Bronzemedaillen. In der Disziplin „Surf Ski“ holte er den Einzelsieg. Zwei weitere Goldmedaillen gewann er mit der dreiköpfigen Mannschaft. In der Surf-Ski-Staffel musste jeder Starter 750 Meter mit dem Rettungsski zurücklegen. Beim „Rescue Board“ musste einer von zwei Rettungsschwimmern der Mannschaft zu einer Boje schwimmen und per Handzeichen dem zweiten Schwimmer seine Ankunft signalisieren, worauf dieser sich mit dem Rettungsbrett aufmachte, ihn an der Boje aufzunehmen.

Um neun Sekunden verbessert

Die beiden Silbermedaillen gewann Thorsten Sonsmann in den Disziplinen „100 Meter Retten mit Flossen“ und „100 Meter Retten mit Flossen und Gurtretter“. In Staffel-Wettbewerben kamen drei Bronzemedaillen hinzu Über die Steigerung seiner sportliche Leistungen freut sich Thorsten besonders. In der Disziplin „100 Meter mit Flossen“ konnte er die Zeit um neun Sekunden auf 54 Sekunden verbessern. 

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