Ein Interview für das polnische Fernsehen

Der dritte Tag

Sechs Uhr morgens, die Sonne scheint durchs Fenster und kitzelt meine Nase. Schön wäre es gewesen, so geweckt zu werden. Aber nein, meine Mückenstiche am Fuß holten mich viel zu früh aus meinem Schlaf.

SCHERMBECK/ GIZYCKO

, 24.05.2014, 09:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Interview für das polnische Fernsehen

Von der oberen Platte des Wasserturms konnte man über ganz Gizycko blicken.

"Ich versuche mit so wenig Vorurteilen wie möglich in dieses Projekt zu gehen“, antwortete ich. Vor mir ein Kameramann und der Typ mit dem riesigen Staubwedel, der sich als Mikrofon entpuppt. Noch ein wenig nach links und jetzt nicht mehr bewegen. Ja, am Freitag war ich diejenige, die Fragen beantworten musste, vor laufender Kamera. Ganz schön ungewohnt, wenn man sonst immer selbst die Leute mit Fragen löchert. Dann hoffe ich mal, dass die vom polnischen Fernsehen das hinkriegen mit dem Übersetzen. Neue Vorurteile, dass wir Deutsche nichts auf dem Kasten haben, möchte ich ja nicht in die Welt setzen. Das Programm endete nach einem Besuch auf dem Wasserturm. Ausblick: Bombe. Aber Treppen steigen, der Aufzug war leider schon voll. Ein Gruß von mir ans regnerische Deutschland. Am Samstag sollen es 29 Grad werden!

Lesen Sie jetzt