Erweiterung der Ollen Schuer fast fertig

Landtechnikfreunde

Wenn die Erweiterung der Museumsscheune des Gahlener Heimatvereins im Sommer beim Tennenfest vorgestellt wird, dann können sich die wenigsten Besucher vorstellen, wie viel Arbeit erforderlich war, um den ehemaligen Schweinestall des Hofes Hemmert-Halswick an der Bruchstraße zu Museumsräumen umzugestalten.

Schermbeck

, 04.05.2017, 17:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Erweiterung der Ollen Schuer fast fertig

Zum Arbeitsteam gehörten Ludger Jansen, Rico Isselhorst, Frank Vennemann, Thomas Jahnke, Claus Matrose (v.l.) sowie Lars Becks, Uwe Schmidt, Heiner Gülker und André Nuycken. Die Arbeiter stehen in der geplanten Treckerkammer. Durch die rechte Tür geht es in den Raum der Landtechnikfreunde. Rechts neben der Treppe erkennt man den Raum der Waschwiewer. Die Treppe führt zu den Räumen im Obergeschoss, die von der Rentnergruppe des Heimatvereins derzeit eingerichtet werden.

Die bauliche Umgestaltung übernahmen die Mitglieder der zum Heimatverein gehörenden Landtechnikfreunde. Fast an jedem Dienstagabend trafen sich Ludger Jansen, Rico Isselhorst, Thomas Jahnke, Frank Vennemann, Claus Matrose, Lars Becks, Uwe Schmidt und Heiner Gülker, um kräftig Hand anzulegen.

In der ersten Phase musste der alte Schweinestall abgebrochen werden. Als 2014 der Spaltenboden und die Futtertröge entfernt wurden, wurde das Team noch durch André Nuycken verstärkt. Eine Wand musste ebenso entfernt werden wie die Decken. Ein Großteil des Bauschutts konnte im ehemaligen Güllekeller gelagert werden. Ein Teil des Bauschutts diente im November 2014 als Unterbau für den Betonboden, der auf der etwa 80 Quadratmeter großen Gesamtfläche in einer Stärke von etwa 10 Zentimetern entstand. Da von Beginn an geplant war, über dem Erdgeschoss eine belastbare zweite Ebene für zusätzliche Museumsräume zu schaffen, wurde im April 2015 mit dem Bau einer Zwischendecke begonnen.

Mauerwerk erneuert

Viel Arbeit stand an, als anschließend das Mauerwerk der westlichen Giebelwand erneuert werden musste. Jene alten Wände, die nicht entfernt werden mussten, wurden neu verputzt. Den Ausbau einzelner Museumsräume im Obergeschoss übernahm die Rentnertruppe des Heimatvereins. Die Landtechnikfreunde bauten das Erdgeschoss aus. Dort entsteht an der Südseite eine Treckerwerkstatt. Dadurch gelangen die Landtechnikfreunde in ihren eigenen Aufenthaltsraum. Ein dritter Raum wird künftig von den „Waschwiewern“ des Heimatvereins genutzt. Sie stellen dort alles aus, was zur großen Wäsche erforderlich ist. Der vierte Raum ermöglicht es der „Historischen Löschgruppe“, ihre alten Gerätschaften auszustellen. Am kommenden Samstag beteiligen sich die Landtechnikfreunde am Transport von Gegenständen in die neugestalteten Räume der Museumsscheune. Danach soll die Klumpenkammer umgestaltet werden. Außerdem steht der Transport der ehemaligen Werkstatt Gilhaus an.

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