Fertig machen zum Aufbrezeln

Schermbecker Oktoberfest

Bald ist es wieder Zeit, Dirndl und Lederhosen aus den Schränken zu holen. Denn die Kilian-Schützengilde Schermbeck lädt zum achten Oktoberfest am 16. September (Samstag) ins Zelt am Rathaus ein – demselben Tag, an dem auch in München das Fest beginnt.

Schermbeck

, 18.08.2017 / Lesedauer: 2 min
Fertig machen zum Aufbrezeln

Nicole Schult, Wolfgang Lensing, Rainer Gardemann, Norbert Scholtholt und Maren Hegerring (v.l.) freuen sich bereits auf das Schermbecker achte Oktoberfest am 16. September.

Kilian-Präsident Rainer Gardemann hat recherchiert, dass man in München an diesem Tag für die Maß Bier mindestens 10,50 Euro zahlen wird. „Das war der günstigste Preis. Von da geht es steil bergauf.“ In Schermbeck ist man mit 9 Euro pro Maß dabei.

Höherer Eintrittspreis

Gardemann hatte es vor einem Jahr angedeutet: Den Eintrittspreis von 9,90 Euro musste die Kiliangilde in diesem Jahr auf 12 Euro erhöhen, „weil die Kosten gestiegen sind“. Mit dem Eintrittspreis bewege man sich aber immer noch unterhalb dessen, was bei Oktoberfesten in der Region an Eintrittspreisen gefordert werde, sagt Gardemann und verweist etwa auf Wesel, Dorsten-Feldmark oder Xanten.

Zum Schermbecker Oktoberfest sagt Gardemann: „Wir werden natürlich nicht alles neu machen.“ Warum auch, bei einer gut eingeführten Veranstaltung? Ab 18.30 Uhr können sich Besitzer der Mauritius-Karte des Vereins einen Platz aussuchen, ab 19 Uhr ist offizieller Einlass. Dann spielen wie immer die Schermbecker „Pils’n Buam“. Für den traditionellen Fassanstich will Bürgermeister Mike Rexforth sorgen. Im Anschluss spielen „Die Bamberger“ und werden sicherlich dafür sorgen, dass wieder auf den Tischen gefeiert wird.

1200 Eintrittskarten

1200 Eintrittskarten werden ab 31. August bei der Volksbank und „Heizung Sanitär Beck“ verkauft. „Wir verzichten bewusst auf eine Abendkasse“, sagt Wolfgang Lensing von der Volksbank. Gardemann: „Wir wollen, dass alle sitzen können.“ Für die Organisation des Festes sei es besser, wenn man nicht am Abend noch weitere 150 Sitzplätze aufbauen müsse.

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