Feuerwehr zeigte Gesamtschülern eine Fettexplosion

Experiment

Brennendes Öl in der Pfanne mit Wasser zu löschen, ist eine ganz schlechte Idee. Was passieren kann, zeigte Oberfeuerwehrmann Sebastian Püthe von der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck den Gesamtschülern der 8d am Freitagmorgen.

SCHERMBECK

, 08.05.2015, 16:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Feuerwehr zeigte Gesamtschülern eine Fettexplosion

Wie gefährlich eine Fettexplosion sein kann, demonstrierte Oberfeuerwehrmann Sebastian Püthe den Schülern der Klasse 8d der Gesamtschule.

Zuvor hatte Hauptbrandmeister Markus Auf der Springe im Chemieunterricht den Schülern erklärt, was bei einem Brand passiert, wie der Prozess der Verbrennung funktioniert und wie man diesen stoppen kann. Besonders viele Fragen hatten die Schülerinnen und Schüler nicht, sondern waren im Gegenteil schon recht gut informiert, wie Auf der Springe zugab. Dies sei auch ein Erfolg der Brandschutzerziehung, so Hauptbrandmeister Frank Schumann. Bereits im Kindergarten beginnt die Brandschutzerziehung der Schermbecker Feuerwehr und endet nicht mit der Schulzeit. Auch in Betrieben schule man Mitarbeiter, ebenso in Alten- und Pflegeheimen.

Gleich entzündet

Am Gerätehaus des Löschzugs Altschermbeck hatten Schumann und Püthe das explosive Experiment vorbereitet. In einer Pfanne köchelten etwa 300 Milliliter Öl, das sich gleich entzündete, wenn Schumann den Deckel der Pfanne lüftete. Gut geschützt wagte sich Püthe mit einer Wasserspritze an die Pfanne – mehr als vier Meter hoch schossen die Flammen. Ein Liter Wasser werde zu 1,7 Kubikmetern Wasserdampf, rechnete Schumann vor. Das Fett könne nicht verdampfen, hänge sich an den Wasserdampf und werde „aus der Pfanne gerissen“. Und wie löscht man das Öl richtig? Deckel drauf, so der Tipp der Experten. Ansonsten empfehlen sie eine Brandschutzdecke oder einen Pulverfeuerlöscher.

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