Förster bittet nach dem Sturm die Bürger um Mithilfe

Sturmtief „Sabine“

Sturmtief „Sabine“ hat in der Üfter Mark weniger Schäden angerichtet, als Revierleiter Christoph Beemelmans befürchtet hatte. Er bittet trotzdem die Bürger um Mithilfe.

Schermbeck

, 11.02.2020, 14:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Christoph Beemelmans ist froh, dass Sturmtief „Sabine“ relativ wenige Schäden in der Üfter Mark angerichtet hat.

Christoph Beemelmans ist froh, dass Sturmtief „Sabine“ relativ wenige Schäden in der Üfter Mark angerichtet hat. © Petra Bosse (A)

Vereinzelte Bäume seien durch den Wind umgestürzt, sagt Beemelmans, aber auch: „Wir haben viel Glück gehabt.“ Für die Forstarbeiter bedeutet der Sturm am Sonntag und Montag jetzt dennoch Mehrarbeit: „Wir müssen das Pflanzen unterbrechen“, sagt Beemelmans.

Bereits im Dezember hatten die Arbeiter die Bäume angrenzend an öffentlichen Flächen wie Straßen, Wegen und Parkplätzen überprüft. Das müssen sie jetzt noch einmal tun. „Wenn ein Astabbruch in der Krone hängen bleibt, ist das gefährlich. Das kann der Bürger nicht erkennen“, so Beemelmans über das Gefahrenpotenzial.

Bürger können helfen

„Hier und da liegt ein Weg zu“, sagt Beemelmans, der Bürger um eine kurze Info unter seiner E-Mail-Adresse beemelmans@rvr-online.de bittet, sich bei ihm zu melden, falls ihnen so etwas auffällt. „Dann können wir schnell präsent sein“, so Beemelmans.

Zum Glück, so Beemelmans, habe es keine Personenschäden gegeben, was sicherlich auch durch die frühzeitige Warnung zu begründen sei. Am Sonntag sei Beemelmans noch zur Einsatzleitstelle in Bottrop gerufen worden, wo es um die Sperrung eines Waldes ging. Bei der Rundfahrt habe er doch noch „den einen oder anderen Rentner gesehen, der mit Hund spazieren ging“, aber abends seien die Parkplätze an den Wäldern leer gewesen.

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