Gahlener Junggesellen feiern ihr großes Jubiläum

100 Jahre

Bereits seit 100 Jahren besteht der Junggesellenverein "Gahlen-Bruch Einigkeit". Das wird am Samstag (14.4.) ordentlich gefeiert.

GAHLEN

von Von Helmut Scheffler

, 12.04.2012, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit ihrer fahrbaren Tafel werben Christian Busch, Jens Engelmann und Frank Eschenröder (v.l.) für die Jubiläumsfeier am Samstag.

Mit ihrer fahrbaren Tafel werben Christian Busch, Jens Engelmann und Frank Eschenröder (v.l.) für die Jubiläumsfeier am Samstag.

Zu den ältesten Dokumenten gehören ein Brief Günter Wincks vom 26. Oktober 1924, in dem er dem Junggesellenverein seinen Austritt erklärt, und eine Mitgliederkarte aus dem Jahre 1948. Über die Anfänge des Vereins und seine Entwicklung in der Vorkriegszeit gibt es keine bekannten schriftlichen Quellen. Die älteste noch erhaltene Satzung aus dem Jahre 1948 vermerkt als Gründungsdatum das Jahr 1912. Mündlich ist allerdings überliefert, dass es lange vor der Gründung einen Zusammenschluss mehrerer Junggesellen gab, der sich „Dat Bröker Gelauch“ nannte. Fotos aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg beweisen, dass vieles von dem, was heute zum Jahresprogramm der Junggesellen gehört, Jahrzehnte vorher schon zur Pflege der dörflichen Geselligkeit beitrug. Brucher Junggesellen waren die Ersten, die nach dem Krieg in Gahlen die Tradition der Junggesellenvereine fortsetzten.

Am 26. April 1947 beschlossen 29 Junggesellen, das Vereinsleben zu aktivieren. Vorsitzender wurde Fritz Eifert. Bereits am 7. Juni 1947 trafen sich Junggesellen zur Gründungsfeier im Saal Benninghoven, wo vorübergehend gefeiert wurde, weil der Saal des Vereinslokals zerstört worden war. Der schnelle Wechsel in der Vereinsführung wird als Beweis der Beliebtheit Gahlener Junggesellen angesehen. Die meisten wurden von Dorfschönheiten schneller in den Lehnstuhl weggeheiratet, als sie in den Sessel des Vorsitzenden hineingewählt worden waren.

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