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Geduldsprobe für Autofahrer

B 58-Baustelle

Auf Verkehrsbehinderungen auf der B 58 im Bereich Schermbeck müssen sich Autofahrer ab dem 29. August (Montag) einstellen. Ab dann soll die Fahrbahndecke in fünf Bauabschnitten saniert werden. Zwei sollen bis Ende November, drei im nächsten Jahr fertig werden.

Schermbeck

, 16.08.2016 / Lesedauer: 3 min

Das sagte Günther Berkels von der Weseler Niederlassung von Straßen.NRW am Dienstag auf Nachfrage der Dorstener Zeitung. Los geht es am 29. August in Höhe der Abfahrt Freudenbergstraße auf einer Länge von etwa 530 Metern. Dabei wird, voraussichtlich bis 8. Oktober, der Verkehr mit einer Ampelregelung bei halbseitiger Sperrung geführt. Der Abfahrtarm wird gesperrt. Eine Umleitung werde ausgewiesen.

Zweiter Abschnitt

Der zweite Bauabschnitt betrifft die Fahrbahndecke in Höhe der Abfahrt Dorstener Straße. Vom 10. Oktober bis voraussichtlich 26. November soll dort die Fahrbahndecke auf 550 Metern erneuert werden. Für Verkehr und Abfahrtsarm gelten die selben Bedingungen wie beim ersten Bauabschnitt. Im Zuge der Arbeiten wolle man auch die Brücke des Kappellenwegs sanieren. „Den Fahrbahnbelag, die Rinnenanlagen. Und auch das Geländer wird neu gestrichen“, sagte Berkels. Ab Mitte März 2017, so Berkels, wolle man sich mit den Bauabschnitten „weitertasten“ in Richtung Wesel. Insgesamt drei Brückenbauwerke werden saniert. Bei der Haltbarkeit der neuen Straßendecke geht Berkels von mindestens 20 Jahren aus.

Irritation bei Anwohnern

Für Irritationen sorgte nicht nur bei Axel Wolters von der Kastanienstraße das Anschreiben des Sachverständigenbüros, das von der ausführenden Firma (Eurovia Teerbau) beauftragt wurde. Das Büro „Sühling Schüring“ soll den Zustand der an der B 58 liegenden Gebäude vor den Baumaßnahmen dokumentieren, um eventuell entstehende Schäden durch die Arbeiten nach deren Ende beurteilen zu können. „Prophylaktisch“, sagte Berkels. Mit Schäden durch die Bauarbeiten rechne er nicht. Wolters wunderte sich aber, warum er, nicht aber seine Frau angeschrieben wurde, der das gemeinsame Haus zu 50 Prozent gehöre. In der Straße seien Mieter, teilweise auch Ehefrauen unter ihrem Mädchennamen, und nicht die Eigentümer der Gebäude angeschrieben worden. Von der Gemeinde, ergab Wolters Recherche, habe man die Namen nicht.

Berkels bestätigte die Aussage des Sachverständigenbüros, dass man auf Internet-Telefonbücher zurückgegriffen habe. Über die Eigentumsverhältnisse sei das Büro nicht informiert – es gebe auch keine Vorschrift, diese zu ermitteln. Stattdessen sei das Büro den einfachsten Weg gegangen. „Notfalls wird an der Haustür geklingelt.“ 

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