Gemeinde warnt vor Telefon-Abzocke: Ein Wort sollte man vermeiden

Telefonbetrüger

Vor dubiosen Werbeangeboten für Photovoltaikanlagen warnt die Gemeinde Schermbeck. Bei den Telefongesprächen sollte man ein Wort dringend vermeiden.

Schermbeck

, 20.09.2021, 15:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vor dubiosen Angeboten per Telefon warnt die Gemeinde Schermbeck.

Vor dubiosen Angeboten per Telefon warnt die Gemeinde Schermbeck. © picture alliance / dpa

Seit dem 15. September hätten Schermbecker Anrufe von einer Frankfurter Telefonnummer (069) bekommen, so die Gemeinde in einer Mitteilung. Die Anrufer preisen Werbeangebote zu Photovoltaikanlagen an. „Merkmal dieser Rufnummer ist die fehlende Rückverfolgbarkeit“, so die Gemeinde.

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Deshalb sei es wichtig, keine sensiblen Daten wie Zählerstände, Infos zu bestehenden Verträgen oder Kontoverbindungen weiterzugeben. Die Gemeinde warnt: „In derartigen Situationen sollte man sich auf kein Gespräch mit den Tätern einlassen. Vermeiden Sie das Wort ‚Ja‘ im Gespräch. Dieses wird oftmals aufgezeichnet und könnte als vermutlicher Beweis der Vertragsabwicklung von den Tätern zugeschnitten werden.“

Besondere Widerrufsrechte

Doch es gibt auch Möglichkeiten zur Gegenwehr: Bei am Telefon abgeschlossenen Verträgen gibt es besondere Widerrufsrechte. Unseriöse und widerrechtliche Werbeanrufe sollten dokumentiert werden (Datum/ Uhrzeit/ Name des Gesprächspartners). „Bei Unsicherheiten können Sie sich bei der örtlichen Polizeidienststelle melden“, so die Gemeinde.

Das „Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken“, das Telefonwerbung und damit zusammenhängende Telefonabzocke verhindern soll bewirkt, dass ein unerlaubter Werbeanruf von der Verbraucherzentrale abgemahnt und durch die Bundesnetzagentur mit bis zu 300.000 Euro Bußgeld geahndet werden kann.

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