Gemeinsame Breitbandstrategie im Außenbereich

Schnelles Internet

Mit einer gemeinsamen Breitbandstrategie wollen Hamminkeln, Hünxe und Schermbeck ihre Außenbereiche ans schnelle Internet anschließen. Das geht aus einer Mitteilung der drei Wirtschaftsförderer Michael Häsel (Hünxe), Martin Hapke (Hamminkeln) und Friedhelm Koch (Schermbeck) hervor.

Schermbeck

, 27.04.2017, 17:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Kommunen haben eine Studie bei der Micus Strategieberatung GmbH in Auftrag gegeben. Dabei handelt es sich um dasselbe Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf, das bereits in Raesfeld höchst erfolgreich war. Erst im März hatte Raesfeld eine Förderung von zwei Millionen Euro erhalten. „Es freut mich besonders, dass wir als erste Kommune im Kreis Borken eine 100-prozentige Versorgung mit Glasfaser bis ins Haus anbieten können“, so Martin Tesing, Raesfelds Erster Beigeordneter.

Versorgungsanalyse

Mit Micus wird in den kommenden vier Monaten eine Strategie zum geförderten Glasfaserausbau unterversorgter Gebiete erarbeitet. Zuerst wird eine Versorgungsanalyse für Schermbeck, Hünxe und Hamminkeln erstellt, in denen alle Bereiche identifiziert werden, in denen weniger als 30 Megabit pro Sekunde im Downstream, also beim Herunterladen von Daten, bereitgestellt werden. Zudem wird geprüft, ob die Gebiete in den kommenden drei Jahren nicht „marktgetrieben“ ausgebaut werden, also andere Unternehmen dort Investitionen im Netzausbau planen.

Investitionskosten

Hauptbestandteil der Strategie ist dann eine auf Glasfaser-Technologie basierende Netzplanung. Die möglichen Investitionskosten werden kalkuliert, aber auch die Einbindung von technischen Alternativen wird geprüft, wenn eine Glasfaser-Anbindung wirtschaftlich nicht möglich erscheint. Ziel ist, Gelder aus Fördertöpfen von Bund und/oder Land zu erhalten, um Bürgern und Unternehmen breitbandige Internetanschlüsse anbieten zu können.  

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