Gesamtschule stellte bundesweit die meisten Schüler bei „Jugend forscht“

Wettbewerb

Ihre Stärke in den Naturwissenschaften hat die Gesamtschule Schermbeck wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Keine Schule stellte deutschlandweit mehr Teilnehmer beim Wettbewerb „Jugend forscht“ in diesem Jahr.

SCHERMBECK

, 17.03.2014, 17:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

Und die hatten es wieder einmal in sich: Einen Sonderpreis Umwelt erhielten Leander Dreiskemper, Jan Schnitzler, Fabian Spörlein und Sam Werner, die mit einer Umfrage feststellten, dass die Schüler der Gesamtschule sich zwar für umweltbewusst hielten, es im Einzelfall aber nicht unbedingt sind. Sie führten in den Klassen fünf bis acht in jeder Klasse einen „Energiesparbeauftragten“ ein, der den sparsamen Umgang mit Licht- und Heizungsenergie kontrolliert. Und klebten grüne Aufkleber auf die Lichtschalter, die die Leuchten der vom Fenster abgewandten Seite steuern. Die vierköpfige Gruppe wird auch der RWE das Projekt vorstellen.

Ebenfalls einen Sonderpreis Umwelt erhielt die Abiturientin Liv Hamann, die eine Wattenmeerprobe auf ihre Mikroorganismen und deren Bedeutung für das Ökosystem untersuchte. Drei dritte Plätze gab es im Bereich Technik. Christopher Seddig, Sean Schidelko und Bastian Reßing hatten ein Hausschlüssel-Erinnerungssystem entwickelt. Julian Groote, Lucas Baetz, Silvan Lippach bauten einen Fahrradparkautomat, der im Boden oder an einem Ständer angebracht werden kann. Dann zieht man einen Gurt aus der Halterung, befestigt damit ein Rad oder den Rahmen. Tim Besten, Rafael Roring und Julius Wilms bastelten aus einem Lego-Bausatz einen Regenrinnenreinigungsroboter. Der Bordcomputer ist nicht nur per PC, sondern auch per i-Phone programmierbar. Während der Vorstellung musste der Roboter sich in der Praxis beweisen. Tim: „Wir hatten von draußen Laub reingeholt und in die Regenrinne gelegt. Zwei, drei Blätter sind liegen geblieben.“

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