Mit dem Glasfaser-Ausbau im Schermbecker Außenbereich kann immer noch nicht begonnen werden. © dpa
Glasfaser

Glasfaser im Außenbereich: Immer noch kein grünes Licht

Eine harte Geduldsprobe ist der geplante Ausbau der Glasfaserverbindungen im Schermbecker Außenbereich. Bürgermeister Mike Rexforth gab einen Bericht zum Status quo.

Auf Nachfrage sagte Rexforth im Rat: „Es hängt immer noch an Berlin und Düsseldorf.“ Es würden weiterhin Unterlagen nachgefordert, die mit dem erweiterten Ausbau zusammenhingen.

Haushalte nachgemeldet

Hamminkeln, Hünxe und Schermbeck, die sich beim Glasfaser-Ausbau im Außenbereich gemeinsam auf den Weg gemacht hatten, diesen mit Fördermitteln zu realisieren, hatten nach einem positiven Bescheid weitere Haushalte nachgemeldet, die ebenfalls schlecht digital angebunden sind.

Zehn Millionen Euro habe man nachbewilligt bekommen, so Rexforth. Aber es gebe noch Nachfragen zu den Kosten und zur Struktur des Netzes. Erst letzte Woche habe man wieder innerhalb eines Tages die Fragen beantwortet. „Es ist ärgerlich, dass nicht eine abschließende Liste kommt, sonder peu à peu nachgefragt wird“, so Rexforth. „Wir hoffen, dass es jetzt vorbei ist.“

Spatenstich vielleicht im Juli

„Idealerweise“ könne dann im Juli ein Spatenstich geplant werden. Rexforth: „Aber nicht, bevor wir nicht ein finales Go haben. Mit 30 Millionen Euro in der Haftung, das ist uns etwas zu riskant.“

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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Berthold Fehmer

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