Bundestagswahl 2021

Hans-Peter Weiß (Grüne) sieht Regierungsversagen in Krisensituationen

Hans-Peter Weiß tritt für die Grünen bei der Bundestagswahl im Wahlkreis Wesel I an, zu dem auch Schermbeck gehört. Er wirft der Bundesregierung Nichthandeln in Krisensituationen vor.

Geboren wurde Weiß am 13. September 1963 in Dortmund. Er wuchs in Bochum auf und machte 1982 das Abitur. Danach folgte das Chemiestudium an der Ruhr-Universität in Bochum. Nach Abschluss der Promotion entschloss er sich, Lehrer zu werden, und studierte noch Mathematik auf Lehramt.

„Nach dem Referendariat an einem Gymnasium und einer Gesamtschule unterrichte ich nun am Berufskolleg, zuerst in Dinslaken und jetzt in Wesel“, so Weiß. Mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern wohnt Weiß seit 16 Jahren in Spellen. Über sich sagt er: „Ich bin leidenschaftlicher Fahrradfahrer.“

Krisen sind „mehr schlecht als recht überwunden“

Klimawandel, Umwelt, Mobilität, Bildung und Soziales sind die Themen, die Weiß umtreiben. „Finanzkrise, Flüchtlingskrise, Klimakrise, Biodiversitätskrise und nun seit über einem Jahr die Coronakrise. Finanz- und Flüchtlingskrise sind mehr schlecht als recht überwunden, Corona wird trotz Bundesregierung auch vorübergehen, doch es bleiben dauerhafte und existenzielle ökologische Krisen.“

Bislang habe die Politik darauf „nicht ansatzweise angemessen reagiert. Es wird halbherzig bis gar nicht gehandelt. Ökonomische Interessen genießen Vorrang und dem wirtschaftlichen Wachstum wird immer noch gehuldigt“.

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