Helga Großbodt zeigt ihre Bilder

Local-Heroes-Woche

SCHERMBECK „Wo Farben auf Strukturen treffen“: So hat die Schermbecker Künstlerin Helga Großbodt ihre Ausstellung im Rahmen der Local-Heroes-Woche genannt.

von Von Berthold Fehmer

, 13.01.2010, 14:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Helga Großbodt stellt ihre Bilder im Rahmen der Local-Heroes-Woche aus.

Helga Großbodt stellt ihre Bilder im Rahmen der Local-Heroes-Woche aus.

Im Haus Hecheltjen wird ihre mittlerweile 43. Ausstellung am 25. Februar um 17 Uhr eröffnet. Der einzige Programmpunkt an diesem Tag. Großbodt ist auch die einzige Privatperson, die im Rahmen der Woche ihren künstlerischen Beitrag leistet, worüber sie sich selbst ein wenig wundert. Wichtigste Triebfeder ihres Schaffens ist die selbst gestellte Aufgabe, nicht zu langweilen. Weder sich, noch andere. Oft entstehen Dinge zufällig, ohne lange Vorplanung. Einen Hund bringt sie mit einem Schwung und einem großen Spachtel auf die Leinwand. Nacharbeiten ausgeschlossen. Großbodt: „Wenn ich penibel daran arbeite, werden die Sachen steifer. Das möchte ich nicht.“

Was erwartet die Besucher der Ausstellung im Februar also Neues? Zunächst einige schwarz-weiße Impressionen, ganz neu im Repertoire“. Viele Doppelbilder werden unter den etwa 40 Werken sein. „Ornamentale Spurensuche“ hat sie etwa ein Bild genannt, das an Höhlenmalerei erinnert. „Ein Griff in die Trickkiste unserer Vorfahren.“ Die Ausstellung wird nicht nur während der Local-Heroes-Woche, sondern länger zu sehen sein. Bei der Ausstellungseröffnung wird Peter Mehrens mit einigen Schülern für musikalische Unterstützung sorgen, Kunstvermittler Christian Heeck wird mit einleitenden Worten in die Welt der Großbodt-Bilder einführen. Ein Flyer dazu ist noch in Vorbereitung.

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