Hoppius fordert grundsätzliches Umdenken beim Winterdienst

Thema im Ausschuss

Über den Winterdienst in der Gemeinde Schermbeck hat es seit Beginn der knackigen Temperaturen heiße politische Diskussionen gegeben. „Nach der Eiszeit ist vor der Eiszeit“, meint Bürgermeister-Stellvertreter Günther Hoppius und fordert „grundsätzliche Überlegungen“ zum Thema ein.

SCHERMBECK

von Von Michael Klein

, 05.01.2011, 16:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Räumdienst hatte diesen Winter Schwierigkeiten in Schermbeck.

Der Räumdienst hatte diesen Winter Schwierigkeiten in Schermbeck.

Wir mussten den Winterdienst in den kleinen Straße reduzieren, weil wir nicht genügend Streusalz-Lieferungen bekommen haben. Ansonsten wäre die Sicherheit auf den Hauptverkehrsachsen nicht mehr gewährleistet gewesen.

Unser Lager mit einem Fassungsvermögen von 60 Tonnen war voll. Das reicht für einen normalen Winter.

Selbst wenn wir das Doppelte oder das Dreifache an Streugut gehabt hätten, hätte es in diesem Winter nur ein paar Tage länger gereicht. Das Problem war die fehlende Nachlieferung. Man muss sich die Frage stellen: Wie kann es überhaupt möglich sein, dass man nach nur ein, zwei Wochen Winterwetter an kein Streusalz mehr herankommt?

Richtig. Aber es ist für uns nicht akzeptierbar gewesen, plötzlich das Sechs- bis Siebenfache dafür zu bezahlen.

Auf jeden Fall. Wir bereiten im Rathaus eine Vorlage für den nächsten Betriebsausschuss zu dem Thema vor. Es muss auf dieser Grundlage dann Antworten darauf geben, wie wir künftig grundsätzlich mit dem Winterdienst in Schermbeck umgehen.

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