Kinderchor spielte entzückendes Stück

Musiktheater

GAHLEN/DORSTEN Die Darsteller waren entzückend, das Publikum war begeistert und das Stück "Wir wollen Freunde sein" gab viele Anregungen. Der Kinderchor der evangelischen Kirchengemeinde Gahlen/Hardt spielte die Premiere.

von Von Kristoff Gött

, 11.05.2009, 15:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zebramädchen Zea (Madeleine Diederichs) und Giraffenjunge Raffi (Melina Jakob) können nur schwer zueinander finden.

Zebramädchen Zea (Madeleine Diederichs) und Giraffenjunge Raffi (Melina Jakob) können nur schwer zueinander finden.

19 Kinder des Kinderchors der evangelischen Kirchengemeinde Gahlen/Hardt feierten im Gemeindehaus Gahlen die Premiere der Aufführung, die sie lange vorbereitet hatten. Mit Lampenfieber aber auch mit viel Stolz präsentierten die „älteren“ Chorkinder die Geschichte um Freundschaft und die Hindernisse, die sich durch Vorurteile und Sprachlosigkeit in den Weg stellen können. Die „jüngeren“ Chorkinder unterstützten stimm- und bewegungsstark das bunte Treiben auf der „Savannen“-Bühne.

Äußerlich haben das Zebramädchen Zea (gespielt von Madeleine Diederichs) und der Giraffenjunge Raffi (Melina Jakob) ihre Unterschiede. In ihren Familien hören sie ständig, dass bunte Punkte oder Streifen ein Zeichen für Stärke oder Schwäche seien. Sie werden Zeuge, wie die einen die anderen verhöhnen, obwohl sie doch beide in der Savanne zu Hause sind. Beide merken, dass es so nicht richtig sein kann, trauen sich aber nicht zueinander, obwohl sie sich sympathisch finden.

Eines Tages, nach einer Löwenattacke (herrlich wuselig von den jüngeren Chorkindern gezeigt), werden Zea und Raffi von ihren Familien getrennt. Obwohl sie des Nachts am gleichen Fleck „gestrandet“ sind, müssen erst die Erdmännchen helfen, die Funkstille zu durchbrechen: „Sie könnten sich ja auch zusammensetzen, dann wird das Fürchten nicht so langweilig.“ Dem Rat folgen Zea und Raffi und die unversöhnlichen Eltern haben ein Einsehen, nachdem die Erdmännchen ihnen berichten, dass Zea und Raffi die Attacke überlebt haben. Nach und nach akzeptieren sie die Freundschaft, die zwischen ihren Sprößlingen entstanden ist. Das Publikum dankte mit viel Applaus.  

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