Kleinbrand in Asylbewerberunterkunft Zwei Menschen im Krankenhaus

In der Flüchtlingsunterkunft an der Poststraße in Schermbeck ist es zu einem Kleinbrand gekommen.
In der Flüchtlingsunterkunft an der Poststraße in Schermbeck ist es zu einem Kleinbrand gekommen. © Bludau
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In der „Alten Poststraße“ in Schermbeck hat es in der Asylbewerberunterkunft gebrannt. Zum wiederholten Male in diesem Jahr. Zum ersten Mal in diesem Jahr brannte es im Januar in der Unterkunft, in der neben Asylbewerbern auch Menschen ohne festen Wohnsitz unterkommen. Die Feuerwehr Schermbeck wurde am Mittwochabend (7. Dezember) alarmiert. Zwei Menschen mussten in ein Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 18.30 Uhr brach der Brand im Keller aus. Die Feuerwehr Schermbeck war mit zwei Löschzügen vor Ort. Mit Atemschutz gelangten die Einsatzkräfte ins Gebäude, das bereits vorher evakuiert wurde.

Im Keller war laut Feuerwehrsprecherin Ellen Großblotekamp ein kleines Feuer ausgebrochen. Wie Björn Haubrok, Polizeisprecher in Wesel, am Donnerstagmorgen (8. Dezember) auf Anfrage dieser Redaktion mitteilte, soll ein Textilhandtuch im Keller in Brand geraten sein. Nach ersten Angaben am Abend hieß es, Papier hätte gebrannt.

Laut Haubrok hatte sich ein Mann im Raum aufgehalten, als das Handtuch Feuer fing. Ein Ersthelfer habe diesen Mann aus dem Raum geholt. Beide haben laut Polizeisprecher die deutsche Staatsangehörigkeit.

Die Einsatzkräfte konnten den Kleinbrand schnell löschen. Die zwei Männer kamen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Je ein Rettungswagen aus Schermbeck und Dorsten war vor Ort. Die anderen Bewohner konnten die Flüchtlingsunterkunft nach dem Einsatz wieder beziehen. Zur Brandursache konnte Polizeisprecher Haubrok am Donnerstag noch nichts mitteilen.

Schäden nach dem ersten Brand

Als es zum ersten Mal in diesem Jahr im Januar in der Asylbewerberunterkunft brannte, wurde der Alarm kurz nach 22 Uhr ausgelöst. Ein Zimmer im zweiten Obergeschoss stand in Vollbrand, was eine starke Rauchentwicklung auslöste. Bewohner wurden damals nicht verletzt. Umfangreiche Schäden mussten danach beseitigt werden. Bis das Gebäude wieder komplett als Unterkunft freigegeben werden konnte, dauerte es mehrere Monate.