"Kleine Prozession" hat Tradition

SCHERMBECK Ihre "Kleine Prozession" veranstaltete die Ludgerusgemeinde.Die soll mehrere hundert Jahre alt und aus einem Gelöbnis heraus entstanden sein, das angesichts eines größeren Naturereignisses abgegeben wurde.

von Von Helmut Scheffler

, 03.06.2008, 19:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Wie hier am zweiten Altar der Rüster Nachbarschaft auf dem Kilianplatz in Altschermbeck erteilte an allen vier Altären vor der Fortsetzung der Prozession ein Geistlicher den Segen. Scheffler</p>

<p>Wie hier am zweiten Altar der Rüster Nachbarschaft auf dem Kilianplatz in Altschermbeck erteilte an allen vier Altären vor der Fortsetzung der Prozession ein Geistlicher den Segen. Scheffler</p>

Am Sonntag begleiteten zahlreiche Schermbecker die Geistlichen der Kirchengemeinde. Von der Ludgeruskirche ging es zum Marienheim, von dort durchs geplante Baugebiet am Heggenkamp zum Altar der Rüster Nachbarschaft auf dem Kilianplatz.

Blumenschmuck für den Altar

Dieser zweite Altar, den die Rüster mit üppigem Blumenschmuck versahen, stand früher am alten Friedhof an der Freudenbergstraße, wo zunehmender Verkehr die Feierlichkeiten störte.

Vorbei am Hause Vitt, wo bis zum Jahre 1997 der dritte Altar stand, ging es zur Pfadfinder-Begegnungsstätte, musikalisch begleitet von der Blaskapelle "Einklang" und dem Kirchenchor "Cäcilia". Vom Pfadfinderhaus zog die Prozession zum Friedhof, wo seit 1998 der vierte Altar steht, der sich bis dahin am Altschermbecker Ehrenmal befand.

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