Mädchenwoche endete mit einer Kletterpartie

Premiere gelungen

Mit einer Kletterpartie im Niedrig- und Hochseilgarten am Dorstener Treffpunkt Altstadt endete für 16 Mädchen am Donnerstag die erste Schermbecker Mädchenwoche.

Schermbeck/Dorsten

, 24.03.2016, 17:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mädchenwoche endete mit einer Kletterpartie

Wie Carolin Hochstrat kletterten am Donnerstag 16 Mädchen am Treffpunkt Altstadt in Dorsten durch den Niedrig- und Hochseilgarten.

Ein Angebot zum Salsa-Tanzen im Jugendhaus Damm am selben Nachmittag musste aufgrund von zu wenigen Anmeldungen ausfallen. „Ich glaube, dass das Klettern dem Tanzen den Rang abgelaufen hat“, vermutete Jugendleiterin Jenny Konstanty. Positive Reaktionen hat sie von Mädchen, Eltern und Kolleginnen auf die Mädchenwoche erhalten. Besonders die Möglichkeit, aus unterschiedlichen Bausteinen wählen zu können, kam gut an. „Ich fands cool, besonders den Veggie-Kochkurs“, sagte Laura Blizil (12). „Ich fand es auch super. Die haben sich so viel Arbeit gemacht“, sagte Samira Yesin (11) als Lob in Richtung der Betreuerinnen.

Muffins-Backen

Insgesamt 32 Mädchen beteiligten sich bei der Mädchenwoche, viele nutzten gleich mehrere Angebote an den vier Tagen. Im Jugendhaus Damm kamen besonders das Renovieren am Montag und die Kleidertauschbörse am Mittwoch gut an. Auch das Backen von Muffins im YOU stieß am Dienstag auf große Resonanz. Nur wenige Mädchen nutzten im Gegenzug die sexualpädagogischen Angebote. „Die Schwelle, sich für so etwas anzumelden, ist natürlich höher“, sagt Konstanty.

Kooperation

Sie lobt die Kooperation der Jugendhäuser (Damm, Gahlen und Schermbeck), der Erziehungsberatungsstellen des Kreises Wesel, der Evangelischen Beratungsstelle des Diakonischen Werkes Wesel und des Jugendreferat im Evangelischen Kirchenkreis Wesel. „Ich könnte mir vorstellen, das im nächsten Jahr noch mal zu machen“, so Konstanty über die Premiere der Mädchenwoche. Und wann bekommen die Jungs ihre eigene Woche? „Ich will noch nichts versprechen, aber das Thema haben wir natürlich im Blick“, so Konstanty.