Maximilian-Kolbe-Grundschüler experimentierten

In der Gesamtschule

Die Kinder aus den Klassen 3a bis 3c der Maximilian-Kolbe-Grundschule machten am Mittwoch jede Menge Entdeckungen, als sie im Rahmen der MINT-Kooperation anderthalb Stunden lang in den naturwissenschaftlichen Fachräumen der Schermbecker Gesamtschule experimentieren durften.

Schermbeck

, 24.05.2017, 17:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Maximilian-Kolbe-Grundschüler experimentierten

Die Gesamtschülerin Nele Karthaus (M.) zeigte den Grundschülerinnen Emma Schwering (l.) und Greta Hartmann (r.), wie man feststellen kann, ob eine Säure oder eine Lauge vorliegt.

Die Jungen und Mädchen wissen jetzt zum Beispiel, dass der Eisbär unter seinem weißen Fell, das zur Tarnung auf dem Eis dient, eine schwarze Haut hat, damit er nicht friert. Denn: Schwarze Dinge erwärmen sich durch Sonnenstrahlen schneller.

Zehn Stationen

Jeweils zwei Grundschüler wurden von ein bis zwei Neunt- oder Zehntklässlern von Station zu Station begleitet. Für jede der zehn Stationen, die sich in zwei benachbarten Klassenräumen befanden, gab es in einem umfangreichen Experimentierheft Beschreibungen und Anweisungen. In diesem Heft mussten auch die Beobachtungsergebnisse notiert werden. Die Kinder waren mit Begeisterung bei der Sache.

Dass sich Zucker aus der Cola beim Verbrennen schwarz färbt, während der Süßstoff in der Cola light eine bräunliche Verfärbung zeigt, entdeckten die jungen Forscher ebenso wie die unterschiedliche Farbe von Rotkohlsaft, wenn man Säuren oder Laugen hinzufügt. Nebenan entdeckten Bjarne Schröer und Luis Underberg, dass sich die Flamme eines Bunsenbrenners unterschiedlich färbt, wenn man verschiedene Metallsalze verbrennt.

Mit den lebenden Stabheuschrecken mussten die Kinder besonders vorsichtig umgehen. Noelia Fries und Michelle Eifert konnten beim genauen Hinsehen und Abzählen feststellen, dass diese Insekten sechs Beine haben. Zur Erinnerung an den spannenden Experimentier-Vormittag in der Gesamtschule gab es für jedes Kind ein "Forscherdiplom". 

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