Mehr Raum für Windenergie geplant

Planungsausschuss

Mit den geplanten Windkonzentrationszonen in Rüste und am Lühlerheim (wir berichteten) geht die Gemeinde Schermbeck in die Aufstellung eines sachlichen Teilflächennutzungsplanes „Windenergie“.

SCHERMBECK

, 21.10.2014, 18:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dabei können sich die Gemeinden nicht auf Gesetze, sondern nur auf einen Wust von Gerichtsurteilen stützen. Die bisher von der Gemeinde ausgewiesenen „Konzentrationszönchen“, daran ließ Ahn keinen Zweifel, werden in Zukunft wohl nicht mehr ausreichen. „Die Regionalplanung wird Ihnen künftig Feuer unterm Hintern machen.“ Jede Gemeinde müsse für Windenergie „substanziell Raum bieten“. „Aber kein Richter wird Ihnen sagen, wie viel das ist.“ Je nachdem, wie hoch die Gemeinde den Abstand von der Wohnbebauung ansetze, vergrößerten oder verkleinerten sich mögliche Konzentrationszonen, so Ahn. Wie vorgeschlagen, geht die Gemeinde nun zunächst mit 800 Metern „ins Rennen“. Dieser Wert könne sich bis zum Abschluss des Verfahrens in möglicherweise zwei Jahren aber noch ändern, so Ahn.

Schwenk berichtete, dass nach der endgültigen Ablehnung einer geplanten Anlage in Rüste durch den Kreis (am 3. Juli) am 15. Oktober ein neuer Bauantrag für dieses Gebiet bei der Gemeinde eingegangen sei. Schwenk will nun beim Kreis beantragen, dass der Antrag zurückgestellt wird.

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