Mindestausstattung für Spielplätze gefordert

Grüne

Unzufrieden mit der Situation der Spielplätze in Schermbeck sind die Schermbecker Grünen. Sie fordern eine "Mindestausstattung" für die Plätze, auch wenn das Spielplatzkonzept noch nicht vorliegt.

SCHERMBECK

, 28.04.2014, 16:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mindestausstattung für Spielplätze gefordert

Eine Wippe und ein Sandkasten. Das ist derzeit die "Ausstattung" des Spielplatzes am Schollkamp.

Der Verweis der Verwaltung auf das Spielplatzkonzept verdeutliche eine inakzeptable Zeitschiene, so Trick: „Denn die Beratung dafür ist für den Herbst 2014 vorgesehen.“ Beschlussfassung und Beauftragung eingerechnet, sei frühestens im Frühjahr 2015 damit zu rechnen, dass der erste Spielplatz in Angriff genommen werde. Alle anderen Spielplätze blieben in dem leergeräumten Zustand – und das nach Ansicht der Grünen für mehrere Jahre, je nachdem, wo die Plätze auf der Prioritätenliste stünden. Trick: „Die Schermbecker Kinder wollen und sollen aber jetzt und heute spielen.“

Sie und ihre Fraktion fordern deshalb bis zur Umsetzung des Konzeptes eine Mindestausstattung für jeden Spielplatz. Dazu gehöre, dass jeder Spielplatz über mindestens ein Spielgerät („und damit meinen wir nicht den Sandkasten“) verfüge, auf dem ein Kind allein spielen kann, etwa Rutsche oder Klettergerüst. „Eine Wippe für ein Kind allein ist nutzlos“, so Trick. Wenn später beschlossen werde, aus einem Spielplatz eine reine Erholungszone zu machen, können Spielgeräte auch auf andere Plätze umgesetzt werden, so Trick.

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