Mit Musik und Tanz gegen Rassismus

Projekttag

Mit Tanz, Kunst, Musik, Theater, Informationen und Essen aus vielen Nationalitäten setzten Schüler des siebten Jahrgangs der Schermbecker Gesamtschule am Mittwoch beim Projekttag als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ein Zeichen.

Schermbeck

, 27.01.2016, 18:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit Musik und Tanz gegen Rassismus

Beim Projekttag des siebten Jahrgangs der Gesamtschule Schermbeck zum Thema "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" malte ein Teil der Schüler am Mittwoch "Keith Haring"-Figuren, um künstlerisch gegen Ausgrenzung, Gewalt und Unterdrückung ein Zeichen zu setzen.

Von der ersten bis zur vierten Stunde erarbeiteten die Schüler in Gruppen eine Präsentation, die dann in der Aula gezeigt wurde. Beim Tanzworkshop entwickelten 29 Kinder, vor allem Schülerinnen, einen „Tanz für Toleranz“, der zu flottem Rhythmus für gute Laune sorgte.

In Pose geworfen

Musikalisch ging es weiter mit der Gruppe von Jennifer Meistrowitz. „Die Gedanken können nicht eingekerkert werden“, kündigte Schüler Konstantin Spyrou das Lied „Die Gedanken sind frei“ an. Applaus erhielt Spyrou, als er sich beim „Earth Song“ wie Michael Jackson in Pose warf.

Den Künstler Keith Haring nahm sich die Gruppe von Lehrer Robert Klem zum Vorbild, um mit typischen Figuren eine Welt zu zeigen, „in der es Gewalt, Ausgrenzung und Mobbing nicht geben soll“, so Klem. Aufgehängt werden die Bilder in der Schule; ebenso, wie die Plakate, auf denen die Gruppe „Wir sind eine Welt“ viele Länder und Vorurteile darstellte. Die Gruppe „Food around the world“ verteilte landestypische, selbst zubereitete Speisen wie afrikanischen Maiskuchen oder italienische Pizza-Schnecken. Beim Theaterstück „Spaghetti für zwei“ glaubte ein Schüler, dass ein „Asylant“ sich über seine Suppe hermachte. Um am Ende zu merken, dass er selbst am falschen Tisch saß, und fleißig von der Suppe des Kopftuchträgers mitgegessen hatte: Der Beginn einer Freundschaft. 

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