Mittelstraße: CDU fordert weitere Berechnungen zur Verkehrslenkung

Mittelstraße

Die Vorschläge der Planer zur Verkehrslenkung im Schermbecker Ortskern reichen der CDU nicht. Sie fordert weitere Berechnungen und will sich noch nicht festlegen.

Schermbeck

, 21.09.2021, 10:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zur Steuerung des Verkehrs auf der Mittelstraße und im Ortskern will die CDU weitere Berechnungen.

Zur Steuerung des Verkehrs auf der Mittelstraße und im Ortskern will die CDU weitere Berechnungen. © Ralf Pieper (A)

In Sachen Mittelstraße müssten alle Optionen auf den Tisch, so Fraktionsvorsitzender Rainer Gardemann. Die CDU beantragt, dass bei der Ortskern-Umgestaltung auch Durchfahrtsbeschränkungen auf Mittelstraße, Schienenbergstege und Johann-von der-Recke-Straße vom Planungsbüro berechnet werden. Und Möglichkeiten für die Erweiterung von Fuß- und Radwegen an Schienenbergstege und Kapellenweg aufgezeigt werden. Sicherere und attraktivere Wege sollen das Umsteigen vom Auto erleichtern.

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„Die Ausführungen der Planungsbüros haben deutlich aufgezeigt, dass der Verkehr zum überwiegenden Teil von uns Schermbeckerinnen und Schermbeckern hausgemacht ist. Bei den Diskussionen um Klimaschutz muss die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs als richtungsweisender Schritt mitgeplant werden“, so Rainer Gardemann.

Fahrradstraße auf der Mittelstraße

Bei einer reinen Umschichtung der Verkehrsmengen „gibt es Gewinner und Verlierer“, so Gardemann - möglichst viele Schermbecker sollten aber profitieren. Er möchte eine Berechnung zu einer Fahrradstraße mit ÖPNV auf der Mittelstraße zwischen Apothekerstege und Burgstraße bei gleichzeitigem Einbau von Hemmnissen auf Schienenbergstege und Johann-von-der-Recke-Straße.

Festlegen wolle sich die CDU mit dem Antrag nicht, so Gardemann: „Es sollen aber alle Möglichkeiten, wie die Umgestaltung der Mittelstraße aussehen könnte, diskutiert werden.“

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