Neue Steganlage wurde vorgestellt

Ehrenamtliches Engagement

"Ohne das ehrenamtliche Engagement von euch Gahlenern wären viele Sachen nicht möglich", bescheinigte Bürgermeister Mike Rexforth am Samstagnachmittag dem Gahlener Heimatverein, dem es gelungen war, die Steganlage am Gahlener Mühlenteich mit eigener Manpower und der Unterstützung einiger Sponsoren zu erneuern.

Gahlen

, 30.04.2017, 16:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Samstag wurde der erneuerte Steg am Gahlener Mühlenteich im Beisein der Sponsoren und freiwilligen Helfer der Öffentlichkeit vorgestellt.

Am Samstag wurde der erneuerte Steg am Gahlener Mühlenteich im Beisein der Sponsoren und freiwilligen Helfer der Öffentlichkeit vorgestellt.

Vor der gemeinsamen Besichtigung des neuen Steges ließ der Heimatvereinsvorsitzende Jürgen Höchst die Planungs- und Bauphase des Projektes Revue passieren. An dem 1988 errichteten Steg hatte der Zahn der Zeit mächtig genagt.

Tatkräftige Unterstützung

"So entstand schon vor Jahren die Idee, die Steganlage zu sanieren", erinnerte Höchst. Mitte 2016 wurde dann der Beschluss gefasst, das Projekt im Jahre 2017 anzugehen. Tatkräftige Unterstützung fand der Heimatverein beim Dorstener Garten- und Landschaftsbauer Eckhard Vornbrock, der die Basisplanung erstellen ließ, die von der Gemeindeverwaltung genehmigt wurde.

Anfang Februar wurde mit der Erneuerung der Steganlage begonnen. Dazu wurde zunächst der Wasserstand des Mühlenteiches um etwa 80 Zentimeter abgesenkt. Eckhard Vornbrock und seine beiden Mitarbeiter Marc Vennhoff und Carsten Stasch brachten die Gerätschaften mit. Die Entsorgung der abgebauten Steganlage übernahm die Oberhausener Firma Nottenkämper. Anschließend wurde mit den Gründungsarbeiten für den neuen Steg begonnen, wobei die Mitglieder die Arbeiten als Handlanger unterstützten.

Auf eine Einschalung der geplanten sechs Betonpfeiler konnte verzichtet werden, weil fertige Betonringe verwendet wurden, die der Oberhausener Baustoffhandel Spahn ebenso zur Verfügung stellte wie die übrigen Baustoffe. Diese gegossenen Betonfundamente und die L-Steine dienten als Grundlage für die Befestigung einer Stahlkonstruktion, die von Alexander Martel und Klaus Busch in der Bestener Firma HGB Stahlbau erstellt wurden.

Sauberer Abschluss

Nach der Fertigstellung der Stahlkonstruktion übernahm der Gahlener Dachdeckermeister Hans Wilhelm Hermeler die Montage einer Holzkonstruktion, die von der Overbecker Tischlerei Temmler geplant worden war. Zu den abschließenden Arbeiten gehörte der saubere Anschluss der gepflasterten Platzfläche an den neuen Steg. Für die Beleuchtung des Stegs sorgte Lothar Kleinsteinberg von der Schermbecker Elektrofirma Hülsdünker. "Finanziell hat uns das Hotel Zur Mühle unterstützt mit den Geldern aus einigen Aktionen", lobte Höchst. Es wären Kosten von 14858 entstanden. Wegen des Sponsorings musste der Verein nur etwa 4000 Euro beisteuern.

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