Rund 200 Bläser zeigten engagierte Vorstellung

50. Musikertreffen

Beim 50. Musikertreffen, das am Sonntag vom Jugendblasorchester Drevenack in der Hünxer Sporthalle ausgerichtet wurde, bewiesen vier Bläsergruppen, dass man mit Blaskapellen weit mehr verbinden darf als Gedanken an Stimmungsmacher bei Schützen- und Straßenfesten.

SCHERMBECK/RAESFELD/RHADE/HÜNXE

, 29.09.2015, 15:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rund 200 Bläser zeigten engagierte Vorstellung

Die von August Krayenbrink dirigierte Schermbecker Blaskapelle ?Einklang? beteiligte sich am Sonntag in der Hünxer Sporthalle an der Gestaltung des zweieinhalbstündigen Blasmusikertreffens.

Die seit fünf Jahrzehnten im jährlichen Wechsel als Ausrichter fungierenden Raesfelder Burgmusikanten, die Schützenkapelle Rhade und die Schermbecker Blaskapelle „Einklang“ besuchten am Sonntag in der Hünxer Sporthalle zum siebten Male das jüngste Mitglied ihres Kapellen-Quartetts. Frank Wernecke moderierte das zweieinhalbstündige Programm, wobei er sehr viel kurzweilige Informationen zu den einzelnen Musiktiteln lieferte. Den ersten Teil des Konzertes gestalteten die Schützenkapelle Rhade und die Schermbecker Blaskapelle „Einklang“.

„Grease“

Die von Christoph Weigel dirigierte Schützenkapelle Rhade erinnerte mit Kurt Gäbles „Lichtblicke“ daran, dass es selbst in dunkelsten Momenten noch immer Hoffnung auf Besserung gibt. Mit Ausschnitten aus dem 1971 uraufgeführten Musical „Grease“ beendeten die Rhader ihren Konzertbeitrag. Als ersten Beitrag für die Blaskapelle „Einklang“ hatte Dirigent August Krayenbrink Leonard Bernsteins „West Side Story“ ausgesucht. Mit Ernst Moschs „Egerländer Musikantenmarsch“ wurden die Besucher in die Pause geschickt.

Tanz mit Wölfen

Den zweiten Teil des Konzertes gestalteten die von Ulli Meyering geleiteten Raesfelder Burgmusikanten und das Jugendblasorchester Drevenack mit seinem Dirigenten Paul Gregor. Die Raesfelder steuerten John Barrys „Concert Suite from Dances with Wolves“ ebenso zum Konzert bei wie den traditionellen Marsch „Hohenfriedberger“ und ein Potpourri aus der Filmmusik von „Mancini Magic“. Mit der Filmmusik für „Lawrence von Arabien, die der französische Komponist Maurice Jarre im Jahre 1963 schuf, begannen die Drevenacker ihren Konzertbeitrag, den sie um ein Medley von Michael Jacksons bekanntesten Liedern ergänzten.

Die Zuhörer klatschten minutenlang Beifall und forderten eine Zugabe. Beim Traditionsmarsch „Alte Kameraden“ wechselten sich alle vier Dirigenten am Taktstock ab. 

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