Rutschen werden bis Herbst nicht ersetzt

Investitionsstau an Spielplätzen

Vier Rutschen mussten in den vergangenen Monaten auf Schermbecker Spielplätzen abgebaut werden. Auf Ersatz brauchen Eltern und Kinder zum Start der Spielplatz-Saison nicht hoffen.

SCHERMBECK

von Berthold Fehmer

, 31.03.2014, 17:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rutschen werden bis Herbst nicht ersetzt

Eine Wippe und ein Sandkasten. Das ist derzeit die "Ausstattung" des Spielplatzes am Schollkamp.

Bis zur Vorstellung des Spielplatzkonzepts im Herbst sollen keine neuen Gerätschaften angeschafft werden. Das mache auch Sinn, sagt Gätzschmann. Schließlich könnte es sein, dass das Konzept die Existenzberechtigung einiger Spielplätze in Frage stellt. Für Jürgen Trick von den Grünen, der sich wegen der Spielplatzsituation an die Verwaltung gewandt hatte, stellt sich die Frage jedoch anders herum.  „Werden bestimmte Spielplätze schon jetzt verödet, um ihre Nutzlosigkeit zu beweisen?“ Diesen Gedanken weist Gätzschmann allerdings von sich.

Selbst Gätzschmann neue Rutschen anschaffen wollte: Die 20000 Euro, die im Haushaltsentwurf für solche Dinge reserviert sind, tragen einen Sperrvermerk bis zur Vorstellung und Diskussion des Spielplatz-Konzepts. Dass bis dahin auf den Spielplätzen der Gemeinde kaum noch etwas jenseits der Unterhaltung passieren wird, bezeichnet Gätzschmann selbst als "nicht zufriedenstellend".  

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