Aktionswochenende der Polizei Norbert Grewing sichert Fenster und Türen vor Einbrechern

Redakteur
Norbert Grewing und Kriminalhauptkommissar Markus Köper stehen neben einem Fenster, das ein Haus besser vor Einbrechern schützt als gewöhnliche.
Norbert Grewing (l.) und Kriminalhauptkommissar Markus Köper werben für die Kampagne „Riegel vor! Sicher ist sicherer", bei der Bürgerinnen und Bürger erfahren, wie sie ihr Haus einbruchssicherer machen können. © Polizei
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Die Polizei im Kreis Wesel beteiligt sich an der Kampagne „Riegel vor! Sicher ist sicherer“ mit einem Aktionswochenende vom 28. bis zum 30. Oktober. Berater der Polizei-Abteilung Kriminalprävention informieren, wie Häuser oder Wohnungen sicherer gemacht werden können: am Donnerstag (27.10.) im Stadthaus (VHS) in Rheinberg von 14.30 bis 16 Uhr mit einem Vortrag, am Freitag (28.10.) von 6 bis 9 in der Halle des Weseler Bahnhofs und am Sonntag (30.10.) unter Tel. (0281) 1074424 oder (0281) 107-4425.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche im Kreis Wesel ist zwar auf relativ niedrigem Niveau, 2020 waren es 657, 2021 sind es 551 Fälle. „Im ersten Halbjahr dieses Jahres gab es 290 bereits vollendete Einbrüche“, so die Polizei.

Kostenlose Hausbesuche

„Die technischen Berater machen auf Wunsch kostenlose Hausbesuche und beraten produktneutral, welche Sicherungsmöglichkeiten es gibt“, sagt Kriminalhauptkommissar Markus Köper. Welche Empfehlungen der Polizei umgesetzt werden, entscheidet letztendlich jeder Haus- oder Wohnungseigentümer selbst.

In einer Liste im Internet (www.k-einbruch.de) werden zertifizierte und entsprechend geprüfte Firmen aufgelistet. Neben Stenkamp Sicherheitstechnik wird in der Liste der Betrieb von Tischlermeister und Betriebswirt Norbert Grewing aus Schermbeck geführt. „Meist sind es Leute, bei denen in der Nachbarschaft, bei Freunden oder Arbeitskollegen eingebrochen worden ist“, so Grewing.

Unabhängig beraten lassen

Grewing empfiehlt: „Am besten ist es, wenn die Leute sich vorher von der Polizei unabhängig beraten lassen und wir dann gezielt Sicherungen an Fenstern oder Türen umsetzen.“ Einige Hausbesitzer lassen die Arbeiten auch in Etappen machen. Damit sie ihre Handwerkerrechnungen steuerlich geltend machen können.

Kriminalhauptkommissar Markus Köper weist darauf hin, dass Bürger, die einen bestimmten Katalog an Sicherheitsmaßnahmen umsetzen, die Plakette des Netzwerkes „Zuhause sicher“ bekommen können. Diese kann am Haus angebracht werden, um Einbrecher vor einer Tat abzuschrecken.

Doch das ist manchmal nicht der einzige Vorteil dieser Plakette: Einige Versicherungen gewähren nach dem Erhalt der Plakette auch einen Rabatt.