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Schermbecker Ortsverband „Die Linke“ muss sich nach internem Streit neu aufstellen

rnDie Linke

Kaum ein Jahr nach der Gründung hat es im Schermbecker Ortsverband der Partei „Die Linke“ gehörig gekracht. Mehrere Mitglieder sind ausgetreten. Die Ortsgruppe will weitermachen.

Schermbeck

, 17.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Von dem im vergangenen Jahr gegründeten Schermbecker Ortsverband (OV) der Partei „Die Linke“ ist nach einem internen Streit nicht mehr viel übrig. Stephan Leifeld, bislang einer der beiden Sprecher des OV, und weitere Mitglieder sind ausgetreten. Das bestätigte der Kreisverband.

Hintergrund sind Differenzen zwischen den OV-Gründungsmitgliedern Leifeld und Michael Giel, die als gleichberechtigte Sprecher im Schermbecker Ortsverband fungierten. Der OV besteht nach Angaben von Michael Giel nun noch aus ihm selbst und seiner Frau. Leifeld hat angekündigt, eine Partei links der Linken gründen und zur Kommunalwahl im kommenden Jahr antreten zu wollen.

Die Linke will 2020 bei den Kommunalwahlen in Schermbeck antreten

„Wir machen auf jeden Fall weiter“, kündigte Michael Giel an. An dem bei der Gründung des OV im vergangenen Jahr gesteckten Ziel, bis 2020 genug Mitglieder zu haben, damit die Partei in allen 13 Schermbecker Wahlbezirken kandidieren kann, wolle man festhalten. Unter anderem wolle man im Mai an zwei Tagen (11. und 25.5.) mit Infoständen vor der Sparkasse an der Mittelstraße um neue Mitglieder werben.

„Wir werden das von Parteiseite nicht weiter kommentieren“, sagte Sascha H. Wagner, Vorsitzender der Kreistagsfraktion der Linken. „Es geht ganz normal weiter.“

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