Schermbecker und fünf andere Verdächtige sollen in Untersuchungshaft

rnNach Schlägerei

Bei den Durchsuchungen und Festnahmen in Folge einer Schlägerei in Wesel ist auch ein Schermbecker ins Visier der Justiz geraten. Er soll am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden.

Schermbeck

, 20.11.2019, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sechs Verdächtigen, die am Dienstag bei Durchsuchungen in Wesel, Schermbeck und Hünxe festgenommen wurden, droht die Untersuchungshaft. Ihnen wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

In der Nacht zu Allerheiligen (Halloween) war es zunächst an der Niederrheinhalle in Wesel zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, später kam es zur Schlägerei am Berliner Tor. Zwei Männer erlitten laut Staatsanwältin Jennifer König von der Staatsanwaltschaft Duisburg bei der Schlägerei Prellungen am Kopf sowie Platzwunden, die im Krankenhaus behandelt wurden.

Zwei Verdächtige sollen entlassen werden

Insgesamt acht Personen waren bei den sechs Durchsuchungen von den Polizeibeamten festgenommen worden. Bei zwei dieser Personen habe sich der Tatverdacht nicht erhärtet, sagt König. „Nach unserer Sicht liegen die Voraussetzungen für einen Haftbefehl bei ihnen nicht vor.“

Sechs Tatverdächtige hingegen sollten am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden, wobei König am Nachmittag auf Nachfrage noch nicht sagen konnte, für welche Personen die Untersuchungshaft vom Richter wirklich angeordnet wurde.

Mann aus Schermbeck droht Haft

Unter den sechs Tatverdächtigen ist auch ein junger Mann aus Schermbeck, der bei einer Durchsuchung einer Wohnung in Schermbeck festgenommen wurde. Genauere Angaben zur Person machte König nicht.

Zu den Motiven für die Schlägerei konnte die Polizei Wesel bislang keine Angaben machen.

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