Schermbecker war zu Gast bei "Rette die Million"

Nikolai Mohr

Nikolai Mohr hat eine Million Euro verloren. Die Klappe ging auf, das Geld war weg. Was andere um den Verstand bringen würde, quittiert der 25-jährige Schermbecker mit einem Achselzucken: "Es war ja nicht mein Geld." Aber es hätte seins werden können. Zumindest zur Hälfte. Denn zusammen mit seinem Mitarbeiter Bodo Haack war Nikolai Mohr als Kandidat in der ZDF-Sendung "Rette die Million" zu Gast.

SCHERMBECK

von Von Daniel Sczekalla

, 28.02.2012, 18:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zusammen mit seinem Mitarbeiter Bodo Haack (links) war Nikolai Mohr (rechts) als Kandidat in der ZDF-Sendung »Rette die Million«mit Moderator Jörg Pilawa zu Gast.

Zusammen mit seinem Mitarbeiter Bodo Haack (links) war Nikolai Mohr (rechts) als Kandidat in der ZDF-Sendung »Rette die Million«mit Moderator Jörg Pilawa zu Gast.

Mit Film und Fernsehen kennt sich Nikolai Mohr aus: Bereits mit acht Jahren stand er durch seinen Vater zum ersten Mal selbst vor der Kamera. Doch ganz so locker konnte er mit der Situation im Studio dann doch nicht umgehen. „Es ist halt ein vollkommen anderes Gefühl, als wenn man zu Hause auf der Couch sitzt und sich die Sendung ansieht“, berichtet Nikolai Mohr. „Zig Kameras sind auf einen gerichtet, der Moderator erinnert einen ständig an die verbleibene Zeit, und dann natürlich auch das Publikum.“ Acht Fragen galt es für ihn zu meistern. Eine Million Euro in Form eines Haufens aus Geldbündeln mussten dazu auf verschiedene Antwortmöglichkeiten gesetzt werden. Auch den Betrag zu splitten, war möglich. Lagen die Bündel auf einer falschen Antwort, öffnete sich eine Luke und das Geld war weg.

„Wir hielten uns am Anfang ganz gut, doch dann verspielten wir bei einer Frage 675 000 Euro“, erinnert sich Nikolai Mohr. Danach war es schon fast vorbei. Bei der fünften Frage dann das Aus. „Wo trifft man am häufigsten auf eine Libera?“, lautete die Frage. „Dass es sich dabei um die weibliche Form des Libero handelt, hab ich in dem Moment wirklich nicht gewusst“, so Mohr. Er nimmt es gelassen. „Die Million muss ich dann eben mit meiner Firma verdienen.“

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