Seniorenwegweiser wurde aktualisiert

Auflage: 2500

Welche Ansprechpartner gibt es für ältere Menschen in Schermbeck? Eine übersichtliche Auflistung bietet der aktualisierte, 40 Seiten starke Seniorenwegweiser.

Schermbeck

, 26.09.2017, 17:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Seniorenwegweiser wurde aktualisiert

Seniorenbeiratsvorsitzender Friedhelm Stoltenberg (l.) hat viele Stunden an der Aktualisierung des Seniorenwegweisers gearbeitet. Auch die Sponsoren, Reinhard Hoffacker (Nispa) und Ute Halbsguth (Volksbank) sowie Bürgermeister Mike Rexforth (v.l.) sind froh, dass die Informationen wieder auf einem aktuellen Stand sind.

Vor fünf Jahren wurde der erste Seniorenwegweiser der Gemeinde Schermbeck als Kooperationsprojekt der Nachbarschaftsberater und des Seniorenbeirats gedruckt. Beratungs- und Gesundheitsangebote finden sich darin, Kontaktmöglichkeiten zu Sportvereinen und vieles mehr. Friedhelm Stoltenberg, Vorsitzender des Seniorenbeirats, der seit zwei Jahren in Schermbeck wohnt, hatte häufiger den Wunsch von älteren Menschen gehört, diesen Wegweiser neu aufzulegen. Denn, so Stoltenberg bei der Vorstellung im Rathaus am Dienstag: „Viele Informationen stimmten nicht mehr.“

Er und Mitglieder des Beirats machten sich an die Arbeit und aktualisierten die Einträge. „Mehr als die Hälfte der Informationen musste ausgetauscht werden“, bestätigte Irmgard Schwenk von der Verwaltung, die am Ende das Werk überprüfte.

2500 Exemplare

2500 Wegweiser wurden nun gedruckt mit finanzieller Unterstützung der Niederrheinische Sparkasse RheinLippe (Nispa), der Volksbank Schermbeck sowie des Injoy Dorsten. „Die Kosten sind viel zu hoch, als dass das ein Seniorenbeirat tragen könnte“, sagte Nispa-Vorstand Reinhard Hoffacker. Gut findet Ute Halbsguth (Volksbank), dass der Wegweiser nun auch als PDF-Datei künftig auf der Homepage der Gemeinde Schermbeck zu finden ist. „Viele ältere Kunden sind sehr daran interessiert, sich so etwas zum Beispiel mit dem Tablet aufzurufen.“ Es sei nun auch einfacher, die Informationen auf einem aktuellen Stand zu halten, so Schwenk.

Bürgermeister Rexforth lobte die Fleißarbeit und wies auf Zahlen des Pflegeberichts des Kreises Wesel hin, nach denen der Anteil von Über-80-Jährigen in Schermbeck im Jahr 2040 im Vergleich zu 2015 um 163 Prozent höher liegen wird. Darauf müsse sich die Gemeinde einrichten. Rexforth: „Wir müssen peinlich genau auf unsere künftige Wohnbaupolitik achten.“

Verteilt werden sollen die 2500 Exemplare des Seniorenwegweisers laut Stoltenberg im Bürgerbüro, beim Bürgertreff Schermbeck, bei den Nachbarschaftsberatern, Ärzten, Apotheken, im Netzwerk Schermbeck sowie bei der Nispa und der Volksbank.

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