So läuft das verrückteste Schützenfest in Schermbeck ab

Fähnchenschützengilde Buschhausen

Wenn eine Woche nach dem Fest der Kiliangilde Altschermbeck Paukenschläge, Trommelwirbel und Blasmusik zu hören sind, wissen die Schermbecker: Das verrückteste Schützenfest naht.

Schermbeck

, 23.07.2019 / Lesedauer: 3 min
So läuft das verrückteste Schützenfest in Schermbeck ab

Beim etwa achtstündigen Gang durch den Fähnchenschützenstaat wurden am Sonntag Anwohner mit Paukenschlägen aufs Schützenfest am kommenden Samstag aufmerksam gemacht. © Helmut Scheffler

Beim Umzug der Fähnchenschützengilde Buschhausen am vergangenen Sonntag reichte es allerdings nur für eine Pauke, die Petra Nappenfeld umso intensiver schlug, als die Fähnchenschützen am Haus des Königs Dennis Nappenfeld an der Erler Straße starteten. Mit von der Partie waren auch die fünf neuen Offiziere Manuel Diekhoff, Julian Möllmann, Jonas Haddick, Martin Ketteler und Marvin Hohenhinnebusch.

Acht Stunden bis zum Hof Cluse

Etliche Male wurde unterwegs ein Stopp eingelegt. Den ersten gab es bei Hans-Jörg Teske, dem Vorstandsmitglied der „Lieblingsgilde in Altschermbeck“. Bei Winfried Striewe wurde ebenso eine Fahne gehisst wie beim Technischen Direktor Ralf Schlebusch.

Nach einem Besuch in der Gaststätte Overkämping besuchten die Fähnchenschützen Johannes Ruloff und Franz Alfers, bevor sie über den Kapellenweg nach Buschhausen marschierten, bei Heuwing, bei Wachtmeister und bei Georg und Claudia Schild jeweils eine kurze Pause einlegten. Nach acht Stunden erreichten die Fähnchenschützen ihr Ziel, den Hof Cluse am südlichen Kapellenweg.

So läuft das Schützenfest ab

Bei Cluse am Kapellenweg findet auch am Samstag (27. Juli) der größte Teil des Festes statt, das vor 37 Jahren zum ersten Mal gefeiert wurde. Der Ablauf wurde wie immer minutiös geplant

Um 13 Uhr treten die Fähnchenschützen beim König Dennis Nappenfeld an. Dort können sich die Schützen bei Freibier in die Liste eintragen und sich an ein bis zwei Ständchen von den Musikvereinen erfreuen. Um 14 Uhr beginnt der große Umzug zur Vogelrute in Buschhausen, den der Oberst auf seinem Fahrrad-Pferd begleitet.

Gedenken an die umgefallenen Schützen

Am Festplatz gedenkt Präsi Sühling nach seiner Rede der umgefallenen Schützen des letzten Jahres, bevor die Jubelkönigspaare geehrt und der Vogel gesegnet werden. Königin Andrea Böhm eröffnet um 18 Uhr das Vogelschießen, das in der Regel gegen Mitternacht endet und nach dem Throntanz mit einem Tanz für alle fortgesetzt wird, die dann noch die Tanzfläche finden.

„Wir wünschen allen ein Fest in Chaos, Zwieback und Stumpfsinn“, lädt Präsi Sühling in Abwandlung einer Formulierung der Altschermbecker Lieblingsgilde („in Ordnung, Einigkeit und Frohsinn“) alle feierfreudigen Schermbecker ein. Die Fähnchenschützen hoffen, dass Gregor Zens als Chef der Organisatoren der Buschhausener Vorfeier am vorletzten Wochenende auch kommt, um sich zu informieren, wie man frischen Wind in die nächste Vorfeier bringen kann.

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