Sommer- und Winterveranstaltungen im "Grillhouse Freudenberg" geplant

Neuer Inhaber

Wer schon immer mal ein T-Bone- oder ein Tomahawk-Steak probieren wollte, oder wissen möchte, was sich überhaupt dahinter verbirgt, hat nun in Schermbeck die Gelegenheit dazu. Doch nicht nur amerikanische Fleisch-Klassiker hat das neue „Grillhouse Freudenberg“zu bieten. Inhaber Igor Petric hat noch viele Pläne und Ideen in petto – zum Beispiel einen kleinen Weihnachtsmarkt.

SCHERMBECK

, 09.03.2017, 10:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sommer- und Winterveranstaltungen im "Grillhouse Freudenberg" geplant

Igor Petriz hat einige Pläne für seine neue Gastronomie. Besonders den Außenbereich möchte er stärker nutzen.

Das Forsthaus Freudenberg war eines der ältesten und beliebtesten Ausflugslokale in der Gegend. Nun hat eine amerikanische Revolution der traditionsreichen Gastronomie ein neues Gesicht verpasst. Raue Lederbänke und dunkle Holztische unter modernen Wandleuchten, im Hintergrund die beleuchtete Bar. Rustikales trifft auf Modernes, begleitet von einem rauchig-würzigen Duft – Igor Petrics Konzept geht auf.  „Ich habe mich am typischen amerikanischen Grillhaus orientiert“, sagt der 43-Jährige. „Alles ist neu, außer der Boden.“ Bislang hat Petric rund 70 000 Euro in seine Wunscheinrichtung investiert. Und Vieles ist noch in Planung.

Veranstaltungen im Außenbereich vielleicht schon im Sommer

Besonders den Außenbereich des „Grillhouse Freudenberg“ will Igor Petric voll ausnutzen. In der nächsten Zeit sollen unter anderem ein Pavillon, eine Grillstation, neue Toiletten und eine Außentheke entstehen. Im Sommer, so hofft Petric, sollen die ersten Veranstaltungen stattfinden. „Wenn die Terrasse steht, gibt es auch Veranstaltungen“, sagt er zuversichtlich. Doch die Sommerevents reichen dem Marler Gastronomen nicht. Auch der gewünschte Ausbau der großen Scheune ist ihm nicht genug. 

Im Winter möchte Petric sogar einen Weihnachtsmarkt mit einigen kleinen Hütten veranstalten. Anfang Februar sind Igor Petric und sein vierköpfiges Team in das Lokal an der Freudenbergstraße 385 eingezogen. Und fast wäre alles perfekt gelaufen, wären da nicht die letzten zwei Tage gewesen.

Team musste nur warten und sich amüsieren

Die neuen Möbel hatte ein mit Petric befreundeter Schreiner in Bosnien nach Maß angefertigt. Per LKW wurden diese dann zum Zollamt nach Bocholt gebracht. „Eigentlich sollten sie aber nach Gelsenkirchen zur Außenstelle des Zollamtes Dortmund“, sagt Petric. Das Missverständnis führte schließlich dazu, dass Igor Petric und sein Team zwei Tage lang auf heißen Kohlen sitzend auf die neuen Möbel warten mussten.

Zum Glück wussten sie sich die Zeit zu vertreiben, wie Petric erzählt: „Wir konnten sowieso nichts machen, also haben wir uns einfach amüsiert.“ Sie schnappten sich also den Rest der alten Möbel und weihten in geselliger Runde die neue Bar ein. Es liegt noch viel Arbeit vor ihm, das weiß Igor Petric. Und er hofft, dass er möglichst bald mit ihr beginnen kann.

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