SPD-Vorsitzende bietet nach desaströsem Wahlergebnis Rücktritt an

SPD

Mit nur 9,2 Prozent der Stimmen fuhr die SPD bei der Wahl ein desaströses Ergebnis ein. Nun übernimmt die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins die Verantwortung und bietet ihren Rücktritt an.

Schermbeck

, 17.09.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Petra Felisiak übernimmt die Verantwortung für das schlechte Wahlergebnis der SPD.

Petra Felisiak übernimmt die Verantwortung für das schlechte Wahlergebnis der SPD. © SPD

„Erschüttert“ über die Wahlniederlage zeigte sich der Fraktionsvorsitzende der Schermbecker SPD, Dieter Michallek, noch am Wahlabend. Fast 13 Prozent hatte die SPD an diesem Tag im Vergleich zum Ergebnis von 2014 verloren und war sogar hinter den „Newcomern“ von „Die PARTEI“ geblieben.

Petra Felisiak schrieb am Donnerstag auf der Homepage: „Als Vorsitzende des Ortsvereins der SPD Schermbeck übernehme ich für das sehr schlechte Wahlergebnis der SPD die volle Verantwortung.“ Sie könne sich nur bei allen, die sich für die SPD engagiert hätten, „und auch bei allen, die uns gewählt und auf eine tatkräftige SPD gehofft haben, entschuldigen“.

Kurzfristige Analyse

Felisiak kündigte an: „Wir werden sehr kurzfristig im Vorstand und in der Fraktion dieses desaströse Ergebnis analysieren und überlegen, wie und mit welchen Verantwortlichen es künftig gelingen kann, die SPD Schermbeck wieder nach vorne zu bringen. Im Anschluss daran werden wir auch kurzfristig in einer Mitgliederversammlung die Mitglieder in diesen Prozess mit einbinden.“

Ihren eigenen Posten stellte Felisiak zur Verfügung: „Sollten dafür nach Meinung aller Beteiligten und auch der Mitglieder ein Rücktritt meinerseits gewünscht sein, werde ich diesem selbstverständlich entsprechen. Andernfalls stelle ich meinen Einsatz für die SPD weiter zur Verfügung.“

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