Sternkoch aus Schermbeck sucht neue Herausforderung

20 Jahre im "Hugos"

Der gebürtige Schermbecker Thomas Kammeier beendet ein langes Kapitel seiner Koch-Karriere in Berlin. Am 30. Juni verlässt er das Sterne-Restaurant "Hugos" in der Budapester Straße, wo er zwei Jahrzehnte die Gourmets verwöhnt hat.

Schermbeck

, 26.04.2015, 17:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Als Sterne-Koch hat der Schermbecker Thomas Kammeier im Berliner Restaurant „Hugos“ viele Prominente kennen gelernt. Vor zwei Jahren entstand dieses Foto mit der Sängerin und Schauspielerin Kim Fisher.

Als Sterne-Koch hat der Schermbecker Thomas Kammeier im Berliner Restaurant „Hugos“ viele Prominente kennen gelernt. Vor zwei Jahren entstand dieses Foto mit der Sängerin und Schauspielerin Kim Fisher.

Das Interesse an Lebensmitteln und den dazugehörigen Berufen schlummerte in Thomas Kammeier, Jahrgang 1966, schon seit seiner Kindheit. Zwar kommt keiner aus seiner Familie aus der Gastronomie, aber sowohl die Geschwister als auch die Mutter Mariele Kammeier liebten das Kochen. Zunächst absolvierte er nach Beendigung der Schulzeit eine Lehre beim Schermbecker Bäcker Hennewig. Sein Fazit: zu langweilig.

Viele Stationen

Nach dem Zivildienst und einer kreativen Auszeit startete Thomas Kammeier mit der Ausbildung zum Koch im Recklinghausener "Landhaus Scherrer". Nach mehreren Stationen kam er 1996 als Sous-Chef ins "Hugos" im 14. Stock des Berliner Hotels "Inter Conti", wo er seit 1998 Küchenchef und damit im wahrsten Sinne des Wortes "ganz oben" angekommen ist. Immerhin konnte er inzwischen mehr als 20 Gault-Millau-Punkte und einen Michelin-Stern verbuchen.

Eberhard Lange, mit dem Thomas Kammeier seit 1998 zusammen arbeitet, wird im Juli sein Nachfolger. Thomas Kammeier bleibt zwar in Berlin, aber seine neue Wirkungsstätte wollte er der Presse bei der Bekantgabe seines Abschieds noch nicht mitteilen. Zum neuen Wirkungsort wird ihn das Lob des bisherigen Hoteldirektors Robert Herr begleiten, der sich bei Thomas Kammeier für die erfolgreiche Zusammenarbeit in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten bedankte. 

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